Lüner drehen Sci-Fi-Thriller

Ralf Möllenhoff wechselt das Genre

Mit Horrorfilmen wurde der Lüner Regisseur Ralf Möllenhoff bekannt. Jetzt dreht er einen neuen Film aus einem ganz anderen Genre. Zusammen mit seinem früheren Schulfreund Alex Stöve arbeitet er an „Xenophobia“. Worum es dabei geht und wer mitspielt, haben die beiden Filmemacher erzählt.

Lünen

, 06.01.2018, 05:55 Uhr / Lesedauer: 1 min
Planen die Fertigstellung ihres Films für 2019: (v.l.) Alex Stöve und Ralf Möllenhoff.

Planen die Fertigstellung ihres Films für 2019: (v.l.) Alex Stöve und Ralf Möllenhoff. © Beate Rottgardt

In „Xenophobia“ erzählen Ralf Möllenhoff und Alex Stöve die Geschichte eines brachliegenden Pharmageländes, auf dem sich unerklärliche Vorfälle mit Leichen häufen. Wann genau die Story spielt – da wollen sich die beiden Lüner nicht festlegen. Aber das Genre Sci-Fi-Thriller passe auf jeden Fall. Ein Detektiv, gespielt von Gerhard Roiß, versucht, der Sache auf den Grund zu gehen und stellt fest, dass das Gelände ein seltsames Eigenleben führt. „Mit der Geschichte prangern wir auch ein bisschen die digitale Zeit an“, so Möllenhoff.

Jürgen Larys steht vor der Kamera


Als Schauspieler vor der Kamera stehen neben Roiß, der in mehreren Fernsehserien zu sehen war, die Schauspielerin Vaile Fuchs, ebenfalls oft im Fernsehen zu sehen. Sie spielt die weibliche Hauptrolle, eine gescheiterte Existenz, die dem Detektiv begegnet.

Zum ersten Mal vor der Filmkamera stehen zwei Schauspieler, die die Lüner Theaterbesucher gut kennen. Jürgen Larys und Susanne Hocke vom Artensemble-Theater spielen in „Xenophobia“ mit. Und auch Antenne-Unna-Moderator Lothar Baltrusch gehört wieder zum Ensemble.

Drehbuch für guten Unterhaltungsfilm


Das Drehbuch stammt von Möllenhoff und ist schon „15 bis 20 Jahre alt“. Er hatte schon früher versucht, dafür eine Filmförderung zu bekommen, war damit aber gescheitert. Nun will er das Buch zusammen mit seinem Schulfreund Alex Stöve verfilmen. „Es soll ein guter Unterhaltungsfilm werden, der sein Publikum finden wird“, so Stöve.

Die Dreharbeiten in Lünen, Dortmund und dem Landschafspark Duisburg sollen über dieses Jahr verteilt stattfinden. Premiere soll „Xenophobia“ möglichst im November 2019 haben – in der Lüner Cineworld beim 30. Kinofest.

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