Lüner Fackelschwimmen lockte Hunderte von Zuschauern an die Lippeufer

Schwierige Bedingungen bei hohem Wasserstand

Keine leichten Bedingungen fanden die 150 Teilnehmer am 34. Lüner Fackelschwimmen am Samstag vor. Trotzdem brachten sie 13 tolle Flöße zu Wasser. Wer die Gewinner 2017 sind, erfahren Sie hier.

Lünen

, 17.12.2017, 14:46 Uhr / Lesedauer: 2 min
Ein prachtvolles Feuerwerk krönte am Ende das 34. Fackelschwimmen und tauchte die Lippe in ein Farbenmeer.

Ein prachtvolles Feuerwerk krönte am Ende das 34. Fackelschwimmen und tauchte die Lippe in ein Farbenmeer. © Foto: Beuckelmann

Die Bedingungen waren bei einem Pegelstand von 3,68 Metern und nasskaltem Wetter am Samstag schwierig. Die 150 Schwimmer erwiesen sich als abgehärtet und zogen gut gelaunt mit ihren Fackeln durch die Sternengasse. Hier wurden sie von Weihnachtsmarktbesuchern begrüßt. Auf der Lippebrücke Lange Straße moderierten Steffi Hoffmeier und Diethelm Textoris das Spektakel des Tauchsportclub Lünen (TSC) in Kooperation mit dem Kulturbüro. Siegfried Störmer hob als stellv. Bürgermeister den Unterhaltungswert des Fackelschwimmens hervor.

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Fotostrecke Fackelschwimmen 2017 Lünen

Über 150 Lippe-Schwimmer gestalteten mit 13 tollen Flößen das 34. Fackelschwimmen am Samstag in der Lippe. Hunderte Zuschauer säumten die Ufer in der Innenstadt.
18.12.2017
Beim Wassern und Anlegen konnten sich die Akteure auf das Technische Hilfswerk (THW) und die Freiwillige Feuerwehr verlassen. „D war diesmal wegen des Hochwassers und der damit einhergehenden starken Strömung besonders wichtig“, so Hans Jürgen Voß, Pressewart des TSC. Diesmal war der Aufenthalt in der zwischen 5 und 6 Grad „warmen“ Lippe mit gut 15 Minuten für die Schwimmer erheblich kürzer, als in den Vorjahren.

Verschiedene Preisträger

Den Pokal für das schönste Floß verdienten sich die Herner-Sport-Taucher mit einem prächtigen riesigen Weihnachtsengel, der eine Kerze trug. Der Lüner Sportverein Turnen erhielt für seine Floß-Idee „Weihnachtsmann & Co. KG“ den 2. Platz. Zudem bekamen die 25 Schwimmer den Preis als größte teilnehmende Gruppe. Der „action & fun-club“ Lünen schickte Weihnachts-Elfen auf die Reise, um Geschenke auf einer Eisscholle mitzubringen und freute sich über den 3. Platz. Die Jury aus Beauftragten der Weihnachtsmarkt-Stände und Vertretern der Stadt Lünen hatte es nicht leicht, denn auch etwa die Leoschule hatte ein kreatives Floß.

Feuerwerk als krönender Abschluss

Ein schönes Feuerwerk sorgte am Ende für eine prachtvolle Atmosphäre. „Hier wird einem etwas Tolles geboten“, meinten Thomas und Petra Pohl, die mit ihren Kindern aus Schwerte kamen. Die weiteste Anreise (220 Kilometer) hatten vier Taucher der Feuerwehr aus Zwolle, der Lüner Partnerstadt mit ihrem filigranen Floß. Bei der Taucherparty des TSC in der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule wurden Isabell Stade (8 Jahre, K.1-Boxteam Selm) als jüngste und Roland Moormann (63 Jahre, Herner-Sport-Taucher) als ältester Teilnehmer geehrt. Das Schlauchboot-Floß des TSC, das vor 34 Jahren den Beginn des Spektakels markiert hatte und immer „nur“ einen beleuchteten Weihnachtsbaum mit sich führt, wurde jetzt zu Ehren des TSC-Gründungmitglieds Gisbert Knickmeier auf den Namen „Gisbert“ getauft.

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