Lüner Feuerwehr probt Ernstfall mit Nebelmaschine

Anderthalbstündige Großübung

Ein Radlader auf dem Gelände des Biomasse-Kraftwerk Lünen gerät in Brand. Das Feuer greift über auf einen riesigen Holzhaufen. Ein Mitarbeiter verletzt sich und wird hinter den Flammen eingesperrt. Retten kann ihn nur noch die Feuerwehr. Ein Szenario, das bei der Großübung der Feuerwehr Lünen am Freitag zum Glück nur geprobt wurde.

LÜNEN

von Carolin Rau

, 20.05.2017, 17:08 Uhr / Lesedauer: 1 min
Beim Einsatz musste ein brennender Holzhaufen gelöscht werden. Besonders realistisch wurde das durch den Einsatz von Nebelmaschinen.

Beim Einsatz musste ein brennender Holzhaufen gelöscht werden. Besonders realistisch wurde das durch den Einsatz von Nebelmaschinen.

Über 130 Feuerwehrleute von städtischer Feuerwehr, der Werksfeuerwehr Remondis und der freiwilligen Feuerwehr kamen dabei am Biomasse-Kraftwerk von Steag und Remondis zum Einsatz.

Als „durchaus realistisch“ bezeichnen die Einsatzleiter Michael Steek und Michael Renze die rund anderthalbstündige Großübung. „Der Einsatz verlief so, wie er auch in echt verlaufen würde“, erklärt Renze. Durch Umwege bei der Anfahrt oder nicht richtig geparkte Fahrzeuge verlief beim Einsatz zwar nicht alles einwandfrei. „Dafür sind Übungen aber auch da“, so Steek. Die Einsatzleute bekämen so eine gute Praxis für den Ernstfall. Steek: „Durch die Übungen können wir außerdem gucken, ob unsere Planungen stimmen.“

Auch die Wasserversorgung wurde getestet - Nebelmaschine sorgt für Realismus

Mit rund 13 Einsatzfahrzeugen rückten die Löschzüge bei der Großübung aus. Und verlegten dabei über einen Kilometer Schläuche. „Parallel zur Übung testen wir auch die Wasserversorgung“, sagt Renze. Über die Schläuche pumpten die Feuerwehrleute Wasser aus der rund 200 Meter entfernten Lippe direkt zum Einsatzort. Durch die Nähe der Lippe zum Biomasse-Kraftwerk können die Wasservorräte so auch während des Einsatzes aufgefüllt werden.

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Die Feuerwehr in Lünen probte bei einer Großübung den Ernstfall

Ein Radlader auf dem Gelände des Biomasse-Kraftwerk Lünen gerät in Brand. Das Feuer greift über auf einen riesigen Holzhaufen. Ein Mitarbeiter verletzt sich und wird hinter den Flammen eingesperrt. Retten kann ihn nur noch die Feuerwehr. Ein Szenario, das bei der Großübung der Feuerwehr Lünen am Freitag zum Glück nur geprobt wurde.
20.05.2017
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Über 130 Feuerwehrmänner und -frauen waren bei der Großübung am Freitag im Einsatz.© Foto: Carolin Rau
Beim Einsatz musste ein brennender Holzhaufen gelöscht werden. Besonders realistisch wurde das durch den Einsatz von Nebelmaschinen.© Foto: Carolin Rau
Nass war es bei der Übung gleich im doppelten Sinn. Einerseits durch Regen, andererseits durch das Wasser aus den Feuerwehrschläuchen.© Foto: Carolin Rau
Nass war es bei der Übung gleich im doppelten Sinn. Einerseits durch Regen, andererseits durch das Wasser aus den Feuerwehrschläuchen.© Foto: Carolin Rau
Aus dieser Höhe retteten die Feuerwehrleute zuerst einen Mitarbeiter und dann einen verletzten Feuerwehrmann.© Foto: Carolin Rau
Mit Erfolg konnten die Feuerwehrleute einen Kollegen retten, der sich im Einsatz verletzt hat.© Foto: Carolin Rau
Die Einsatzleiter Michael Renze (v.l.), Michael Steek sowie Betriebsleiter Horst Geldmacher.© Foto: Carolin Rau
Die Feuerwehrleute kamen von der städtischen, der freiwilligen sowie der Werksfeuerwehr.© Foto: Carolin Rau
Über 130 Feuerwehrmänner und -frauen waren bei der Großübung am Freitag im Einsatz.© Foto: Carolin Rau
Aus dieser Höhe retteten die Feuerwehrleute zuerst einen Mitarbeiter und dann einen verletzten Feuerwehrmann.© Foto: Carolin Rau
Aus dieser Höhe retteten die Feuerwehrleute zuerst einen Mitarbeiter und dann einen verletzten Feuerwehrmann.© Foto: Carolin Rau
Mit Erfolg konnten die Feuerwehrleute einen Kollegen retten, der sich im Einsatz verletzt hat.© Foto: Carolin Rau
Mit Erfolg konnten die Feuerwehrleute einen Kollegen retten, der sich im Einsatz verletzt hat.© Foto: Carolin Rau
Über 130 Feuerwehrmänner und -frauen waren bei der Großübung am Freitag im Einsatz.© Foto: Carolin Rau
Über 130 Feuerwehrmänner und -frauen waren bei der Großübung am Freitag im Einsatz.© Foto: Carolin Rau
Beim Einsatz musste ein brennender Holzhaufen gelöscht werden. Besonders realistisch wurde das durch den Einsatz von Nebelmaschinen.© Foto: Carolin Rau
Die Feuerwehrleute kamen von der städtischen, der freiwilligen sowie der Werksfeuerwehr.© Foto: Carolin Rau
Die Feuerwehrleute kamen von der städtischen, der freiwilligen sowie der Werksfeuerwehr.© Foto: Carolin Rau
Mit rund 13 verschiedenen Fahrzeugen kamen die Feuerwehrleute zum Einsatz.© Foto: Carolin Rau
Mit rund 13 verschiedenen Fahrzeugen kamen die Feuerwehrleute zum Einsatz.© Foto: Carolin Rau
Über 130 Feuerwehrmänner und -frauen waren bei der Großübung am Freitag im Einsatz.© Foto: Carolin Rau
Über 130 Feuerwehrmänner und -frauen waren bei der Großübung am Freitag im Einsatz.© Foto: Carolin Rau
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Besonders realistisch wurde die Übung durch den Einsatz von Nebelmaschinen, die unter anderem die Orientierung der Feuerwehrleute in der näheren Umgebung beeinträchtigen. Gerettet werden konnte bei der Übung neben dem verletzten Mitarbeiter auch noch ein Feuerwehrmann, der beim Einsatz umknickte. Beide wurden auf einer Trage über eine Leiter aus vernebelten Gebäude geborgen.

Feuerwehrübungen finden auf dem Gelände des Biomasse-Kraftwerks rund einmal pro Jahr statt. In einem so großen Maß wie am vergangenen Freitag sind die Übungen allerdings deutlich seltener.

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