Lüner Gymnasium reagiert auf Terroranschläge

Frankreich-Austausch abgesagt

Die Anschläge in Paris haben die ganze Welt erschüttert. Auch in Deutschland sind die Auswirkungen der tragischen Ereignisse zu spüren. Überall trauern Menschen, legen Blumen und Kerzen nieder. Das Gymnasium Altlünen hat nun beschlossen, seine geplante Frankreich-Reise abzusagen.

von Paul Klur

LÜNEN

, 17.11.2015, 05:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Lüner Gymnasium reagiert auf Terroranschläge

Gemeinsam mit der Partnerschule in Frankreich hat der Schulleiter des Gymnasiums Altlünen kurzfristig entschieden, den Schüleraustausch zu verschieben

Schockiert sind viele Menschen derzeit von den Anschlägen in Paris. Das Gymnasium Altlünen hat gemeinsam mit seiner Partnerschule „Institution Saint Jean“ in Douai den für kommende Woche geplanten Frankreichaustausch verschoben. Das teilte der kommissarische Schulleiter Dr. Peter Petrak am Montag auf Anfrage mit. 

Schweigeminute um 12 Uhr

"Wir brauchen alle ein bisschen Zeit, um mit den dramatischen Geschehnissen umgehen zu können und in Ruhe den Austausch neu zu planen.“ Es sei auch wichtig, dass sich die Schüler im Unterricht umfassend mit den Anschlägen befassen können. Schon früh stand er mit der Partnerschule in Kontakt. „Wir haben sofort reagiert und die Fahrt nach Frankreich verschoben. Das ist im Sinne beider Schulen“, so Petrak.

Die Aufarbeitung begann schon gestern. Denn auch die Schüler des Gymnasiums Altlünen schwiegen ab 12 Uhr für eine Minute. Damit zeigten sie auch ihre Solidarität mit den Austauschschülern, die derzeit mit den schrecklichen Ereignissen in ihrem Land umgehen müssen.  

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