Lüner Jusos fordern mehr und kostenfreie Kitaplätze - und wollen im Rat mitbestimmen

Kitaplätze

Nina Kotissek bleibt Vorsitzende der Lüner Jungsozialisten. Die 26-Jährige hat sich mit ihrem Team für die kommenden zwei Jahre viel vorgenommen. Was, verriet sie am Wochenende.

Lünen

, 01.07.2019 / Lesedauer: 2 min
Lüner Jusos fordern mehr und kostenfreie Kitaplätze - und wollen im Rat mitbestimmen

Nina Kotissek (M.) bleibt Vorsitzende der Lüner Jungsozialistinnen und Jungsozialisten. Wiedergewählt wurden auch ihre Stellvertreter Robert Schmidt (vorne 4.v.r.) und Sebastian Borchardt (vorne 4.v.l.). © Foto Beuckelmann

„Ich freue mich riesig auf zwei abwechslungsreiche und spannende Jahre“, bedankte sich Nina Kotissek (26) nach ihrer Wiederwahl als Vorsitzende der Lüner Jungsozialistinnen und Jungsozialisten (Jusos) für das Vertrauen. Die Sozialwissenschaftlerin möchte mit ihrem Team, Robert Schmidt und Sebastian Borchardt als wiedergewählte stellvertretende Vorsitzende, viel bewegen. Die Schwerpunkte: Bildung, Jugendarbeit und Mobilität und Freiraum.

Unterstützt werden die Jusos von Robin Wojtak (Bildungsbeauftragter) und Steven Roch (Mitgliederbeauftragter). Zwölf Anträge - mehr als üblich - wurden während der Vollversammlung am Samstag verabschiedet.

Bus und Bahn waren auch Thema der Jusos

Darunter die Themen kostenfreier öffentlicher Personennahverkehr, dezentrale Jugendarbeit mit flächendeckender Versorgung insbesondere in Alstedde, eine bessere Versorgung mit Kita-Plätzen und deren Beitragsfreiheit.

Auch die Reaktivierung der Hamm-Osterfelder-Bahnstrecke für den Personenverkehr haben sich die Jusos auf die Fahne geschrieben.

„Wir möchten junge Ideen ins SPD-Kommunalwahlprogramm einfließen lassen, um junge Menschen stärker anzusprechen“, begründete Nina Kotissek ihren Antrag zur Juso-Vollversammlung. Er wurde einstimmig angenommen, ebenso der Vorschlag, auf der Kandidatenliste der Lüner SPD zur Kommunalwahl 2020 zwei unter den ersten zehn Plätzen mit einer Genossin oder einem Genossen unter 30 Jahren zu besetzen. Als SPD-Bürgermeisterkandidat tritt 2020 Landtagsabgeordneter Rainer Schmeltzer an.

Um allen Menschen gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen, soll Lünen und Umgebung barrierefreier werden. Auch eine Verkehrswende wünschen sich die Jusos, um den Verkehrsinfarkt zu verhindern.

SPD-Landratskandidat Mario Löhr und der stellvertretende Bürgermeister Siegfried Störmer begrüßten in ihren Reden die Ideen der 75 Mitglieder zählenden Jungsozialisten. Die Sitzungsleitung hatte SPD-Ratsherr und Juso-Ehrenvorsitzender Daniel Wolski.

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