Der Lüner soll weiterhin Leistungen kassiert haben, obwohl er schon einen Job hatte. © picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild
Gerichtsprozess

Lüner kassierte Arbeitslosengeld trotz Job – und stellte nächsten Antrag

Trotz Arbeit bezog ein Lüner offenbar Unterstützung vom Jobcenter. Nun sollte er sich wegen Betrugs verantworten, fehlte aber vor Gericht. Vor einer Strafe konnte ihn das nicht bewahren.

Doppelt kassiert, lautet der Vorwurf. Laut Anklage erhielt ein Mann aus Lünen (60) für die Zeiträume Mai bis Oktober 2018 und April bis Juni 2019 insgesamt knapp 7000 Euro Arbeitslosengeld zu Unrecht, da er dem Amt eine Tätigkeit als Reiseleiter nicht nur verschwieg, sondern zwischendurch auch noch einen Antrag auf Weiterbewilligung der Leistungen stellte. Die sogenannte Überzahlung blieb allerdings nicht im Verborgenen.

Richterin machte kurzen Prozess

Über die Autorin
Freie Mitarbeiterin
Lebt im Sauerland und fühlt sich dort überaus wohl. Saß vor über 20 Jahren zum ersten Mal in einem Gerichtssaal, um über einen Prozess zu berichten und hat dabei ihren Traumjob gefunden.
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