Lüner Kraftwerksbau sichert 4440 Arbeitsplätze

Trianel-Studie

LÜNEN Der Bau des Trianel-Kraftwerks in Lünen sichert, volkswirtschaftlich gerechnet, bis zu seiner Fertigstellung Ende 2012 im Jahresdurchschnitt 4440 Arbeitsplätze in Deutschland.

von Von Peter Fiedler

, 13.07.2009, 12:53 Uhr / Lesedauer: 1 min
Lüner Kraftwerksbau sichert 4440 Arbeitsplätze

Der Kran steht mitten im Kühlturm. Am oberen Rand die Schalungen, die mit dem Turm in die Höhe wachsen.

Zu diesem Ergebnis kommt laut Trianel eine Studie, die der Energiekonzern RWE zu den Beschäftigungseffekten der fünf Kraftwerksbauten in NRW in Auftrag gegeben hat.

Danach erzielt die 1,4 Milliarden Euro-Investition im Lüner Stummhafen in diesem Jahr mit 6390 gesicherten Arbeitsplätzen den maximalen Effekt.

"Dabei ist die Verkäuferin beim Bäcker, wo Mitarbeiter einkaufen ebenso eingerechnet wir die Hotel-Mitarbeiterin, wo Baustellen-Beschäftigte übernachten", erläutert Trianel-Sprecher Elmar Thyen.450 Dauer-Arbeitsplätze

Von den hohen Zahlen sei man selbst überrascht gewesen, Manfred Ungethüm, Geschäftsführer der Trianel Kohlekraftwerk Lünen GmbH. Von der RWE-Studie habe man bis zu ihrer Veröffentlichung nichts gewusst. Erstellt hat sie das Münsteraner Forschungsinstitut EEFA.

Laut Berechnungen der Forscher wird das Lüner Kraftwerk nach seiner Fertigstellung Ende Oktober 2012 insgesamt 450 Arbeitsplätze dauerhaft absichern.

Mit den Bauarbeiten befinde man sich voll im Zeitplan, betonte Ungethüm gestern. So wächst der Kühlturm täglich um 1 Meter in die Höhe.

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