Lüner Schüler spielen Theaterstück speziell für Kita- und Grundschulkinder

rnTheaterjugendfestival

Zwölf Stücke im zwölften Jahr - beim Theaterjugendfestival im Juni stehen wieder viele junge Talente auf der Bühne. In diesem Jahr gibt es außerdem einige Neuerungen.

Lünen

, 06.04.2019 / Lesedauer: 3 min

Vom 12. bis 18. Juni werden ganz unterschiedliche Stücke im Heinz-Hilpert-Theater von jungen Talenten aus der Hellweg-Region präsentiert. Sieben Lüner Gruppen und dazu zwei Ensembles aus Werne und je eins aus Hamm, Nordkirchen und Werl stehen auf dem Spielplan des 12. Theaterjugendfestivals. Das reicht von einer Revue über ein Stück, das in einem Altenheim spielt, bis zu den neuen Inszenierungen des Freien Theater Teams und des Jugend-Theater-Clubs.

Lüner Schüler spielen Theaterstück speziell für Kita- und Grundschulkinder

Susanne Hocke und Jan N. Schmitt schauen bei den Proben der Theatersteinis zu. © Beate Rottgardt

In diesem Jahr gibt es einige Neuerungen. So haben sich die Organisatoren Susanne Hocke und Jan N. Schmitt entschlossen, auf eine Eröffnungs- und eine Abschlussfeier zu verzichten. Denn die Resonanz auf diese Feiern war in den vergangenen Jahren eher mäßig. Dafür gibt es am ersten Festival-Abend, Mittwoch (12. Juni) Überraschungsgäste. Bevor sich der Vorhang um 19 Uhr für „Clara“ des Freien Theater Teams Lünen öffnet, stehen Julian Schlage (Gitarre) und Sängerin Ayame Loona mit einem Lied auf der Bühne.

Zum Abschluss wird am Dienstag (18. Juni) die 19-jährige Vize-Weltmeisterin im Hip-Hop- und Videoclip-Dance, Amelie Weijers, ihr Können auf der Bühne zeigen. Danach spielt um 19 Uhr der Theater-Jugendclub des Fördervereins Theater Lünen sein neues Stück „Federn fallen nicht“.

Zwei neue Gruppen sind mit dabei

Festival-Premiere feiern zwei Gruppen: Das Ensemble der Schlaun-Gesamtschule Nordkirchen und die Sekundarschule Werl. Darüber freut sich auch Jürgen Larys, Vorsitzender des Veranstalters, des Fördervereins Theater Lünen: „Wir sind dankbar für die Unterstützung der Hellweg-Region. Umso schöner ist es, dass wir auch tatsächlich Gruppen aus dieser Region dabei haben.“ Bei den Lüner Gruppen sind wieder drei Ensembles des Altlüner Gymnasiums dabei, außerdem zwei des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums und die beiden freien Theater-Ensembles.

Lüner Schüler spielen Theaterstück speziell für Kita- und Grundschulkinder

Lehrerin Julia Hormann (r.) bei den Aufwärmübungen auf der Bühne des Stein-Gymnasiums mit den jungen Darstellern. © Beate Rottgardt

Eine junge Theatermacherin aus Lünen wird sich diesmal von einer anderen Seite zeigen. Ruth Kirschbaum, Schülerin des Altlüner Gymnasiums, gestaltet am Freitag (14. Juni) um 18.30 Uhr im Theaterfoyer ein Poetry Slam, stellt also ihre eigenen Texte vor.Neu ist in diesem Jahr die Vorbereitung fürs Festival. Diesmal gibt es keinen Workshop, sondern Probenbesuche in allen zwölf Gruppen durch Theaterpädagogin und Schauspielerin Susanne Hocke.

Lüner Schüler spielen Theaterstück speziell für Kita- und Grundschulkinder

Fynn (l.) spielt die Titelrolle im Stück "Der Prinz von Pumpelonien", das speziell für Kinder im Kita- und Grundschulalter gedacht ist. © Beate Rottgardt

So wie am Donnerstag bei den Theatersteinis I, die sich für die Bühnenadaption von „Der Prinz von Pumpelonien“ entschieden haben. Es ist das Lieblings-Kinderbuch von Franka Neumann, die gerade im Abiturstress steckt, aber trotzdem die Gruppe leitet und auch eine der Hauptrollen, den Drachen Fidibus, spielt. Die Titelrolle verkörpert Fünftklässler Fynn Fritze, der schon seinen gesamten Text auswendig gelernt hat. Lehrerin Julia Hormann und das junge Ensemble bekam am Donnerstag noch Tipps von Susanne Hocke. Das Stück, das am 14. Juni um 12 Uhr gezeigt wird, ist speziell für Kita- und Grundschulkinder gedacht.

Blick auf die Arbeit anderer Teilnehmer

Neu ist dieses Jahr auch „JTL hoch 2“. Dabei werden alle teilnehmenden Gruppen verpflichtet, sich ein anderes Stück aus dem Festivalprogramm anzusehen und dann beim Publikumsgespräch ihre Meinung zu äußern. Jan N. Schmitt: „So wollen wir eine wirkliche Festivalsstimmung erreichen und die Gruppen bekommen so auch mit, was andere Theaterensembles machen.“

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