Lüner Schüler tragen aus Solidarität gelbe Sterne

Pogromnacht-Gedenken

Mahnende Aktion am 75. Jahrestag der Reichspogromnacht: Schüler der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule (KKG) haben sich am Samstag bei einer Gedenkveranstaltung am Mahnmal der jüdischen Opfer an der Lippebrücke Langestraße „Judensterne“ an ihre Kleidung geheftet und Kerzen angezündet als Zeichen der Solidarität.

LÜNEN

von Von Volker Beuckelmann

, 10.11.2013, 12:55 Uhr / Lesedauer: 1 min
Als Zeichen der Solidariät trugen die Schüler der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule "Judensterne" und entzündeten Kerzen am Mahnmal an der Lippe.

Als Zeichen der Solidariät trugen die Schüler der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule "Judensterne" und entzündeten Kerzen am Mahnmal an der Lippe.

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Gedenken an jüdische Opfer der Pogromnacht

Schüler haben aus Solidarität gelbe ''Judensterne'' getragen. Politiker und Vertreter der Stadt haben Kränze niedergelegt. So bewegend war das Gedenken an die Reichspogromnacht.
09.11.2013
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Bürgermeister Hans Wilhelm Stodollick (M.) bat am Gedenkstein an der Stadttorstraße um eine Schweigeminute zum Gedenken an die Pogromnacht vor 75 Jahren.© Foto: Volker Beuckelmann
Am Gedenkstein der ehemaligen jüdischen Synagoge legten Ursula Engelke (M.) und Alfred Meermann (r.) als Vertreter der CDU ein Gesteck nieder und gedachten der Pogromnacht vor 75 Jahren.© Foto: Volker Beuckelmann
Als Zeichen der Solidariät trugen die Schüler der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule "Judensterne" und entzündeten Kerzen am Mahnmal an der Lippe.© Foto: Volker Beuckelmann
Superintendent Winfried Moselewski (l.) hielt eine Ansprache am Mahnmal der jüdischen Opfer am Lippeufer neben der Fußgängerzonen-Brücke.© Foto: Volker Beuckelmann
Superintendent Winfried Moselewski (l.) hielt eine Ansprache am Mahnmal der jüdischen Opfer am Lippeufer neben der Fußgängerzonen-Brücke.© Foto: Volker Beuckelmann
Am Mahnmal der jüdischen Opfer am Lippeufer neben der Fußgängerzonen-Brücke legten Schüler der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule Kerzen nieder und gedachten der Opfer. Als Zeichen der Solidarität trugen sie symbolisierte "Judensterne".© Foto: Volker Beuckelmann
Als Zeichen der Solidariät entzündeten Schüler der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule Kerzen am Mahnmal an der Lippe.© Foto: Volker Beuckelmann
Bürgermeister Hans Wilhelm Stodollick (M.) bat am Gedenkstein an der Stadttorstraße um eine Schweigeminute zum Gedenken an die Pogromnacht vor 75 Jahren.© Foto: Volker Beuckelmann
Am Gedenkstein der ehemaligen jüdischen Synagoge legten Daniel Wolski (r.) und Stephanie Lippelt (M) als Vertreter der Jungsozialisten einen Kranz nieder und gedachte der Pogromnacht vor 75 Jahren.© Foto: Volker Beuckelmann
Am Gedenkstein der ehemaligen jüdischen Synagoge legten Dr. Ulrich Böhmer und Wolfgang Manns als Vertreter der Wählergemeinschaft GFL einen Kranz nieder und gedachten der Pogromnacht vor 75 Jahren.© Foto: Volker Beuckelmann
Am Gedenkstein der ehemaligen jüdischen Synagoge legten Erika Roß und Eckhart Kneisel als Vertreter von Bündnis 90/Die Grünen ein Blumengesteck ab und gedachten der Pogromnacht vor 75 Jahren.© Foto: Volker Beuckelmann
"Hier stand von 1811 bis 1938 die Synagoge der Jüdischen Gemeinde Lünen" ist auf einem Gedenkstein an der Stadttorstraße zu lesen. Am Samstag fand hier eine Kranzniederlegung statt.© Foto: Volker Beuckelmann
Nico Wellers und Max Hunschede umrahmten die Gedenkveranstaltung an der Trompete und am Saxophon mit dem Titel "Andante" und "Let me tell you".© Foto: Volker Beuckelmann
Nico Wellers und Max Hunschede umrahmten die Gedenkveranstaltung an der Trompete und am Saxophon mit dem Titel "Andante" und "Let me tell you".© Foto: Volker Beuckelmann
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Schüler haben aus Solidarität gelbe ''Judensterne'' getragen. Politiker und Vertreter der Stadt haben Kränze niedergelegt. So bewegend war das Gedenken an die Reichspogromnacht.
09.11.2013
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Bürgermeister Hans Wilhelm Stodollick (M.) bat am Gedenkstein an der Stadttorstraße um eine Schweigeminute zum Gedenken an die Pogromnacht vor 75 Jahren.© Foto: Volker Beuckelmann
Am Gedenkstein der ehemaligen jüdischen Synagoge legten Ursula Engelke (M.) und Alfred Meermann (r.) als Vertreter der CDU ein Gesteck nieder und gedachten der Pogromnacht vor 75 Jahren.© Foto: Volker Beuckelmann
Als Zeichen der Solidariät trugen die Schüler der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule "Judensterne" und entzündeten Kerzen am Mahnmal an der Lippe.© Foto: Volker Beuckelmann
Superintendent Winfried Moselewski (l.) hielt eine Ansprache am Mahnmal der jüdischen Opfer am Lippeufer neben der Fußgängerzonen-Brücke.© Foto: Volker Beuckelmann
Superintendent Winfried Moselewski (l.) hielt eine Ansprache am Mahnmal der jüdischen Opfer am Lippeufer neben der Fußgängerzonen-Brücke.© Foto: Volker Beuckelmann
Am Mahnmal der jüdischen Opfer am Lippeufer neben der Fußgängerzonen-Brücke legten Schüler der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule Kerzen nieder und gedachten der Opfer. Als Zeichen der Solidarität trugen sie symbolisierte "Judensterne".© Foto: Volker Beuckelmann
Als Zeichen der Solidariät entzündeten Schüler der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule Kerzen am Mahnmal an der Lippe.© Foto: Volker Beuckelmann
Bürgermeister Hans Wilhelm Stodollick (M.) bat am Gedenkstein an der Stadttorstraße um eine Schweigeminute zum Gedenken an die Pogromnacht vor 75 Jahren.© Foto: Volker Beuckelmann
Am Gedenkstein der ehemaligen jüdischen Synagoge legten Daniel Wolski (r.) und Stephanie Lippelt (M) als Vertreter der Jungsozialisten einen Kranz nieder und gedachte der Pogromnacht vor 75 Jahren.© Foto: Volker Beuckelmann
Am Gedenkstein der ehemaligen jüdischen Synagoge legten Dr. Ulrich Böhmer und Wolfgang Manns als Vertreter der Wählergemeinschaft GFL einen Kranz nieder und gedachten der Pogromnacht vor 75 Jahren.© Foto: Volker Beuckelmann
Am Gedenkstein der ehemaligen jüdischen Synagoge legten Erika Roß und Eckhart Kneisel als Vertreter von Bündnis 90/Die Grünen ein Blumengesteck ab und gedachten der Pogromnacht vor 75 Jahren.© Foto: Volker Beuckelmann
"Hier stand von 1811 bis 1938 die Synagoge der Jüdischen Gemeinde Lünen" ist auf einem Gedenkstein an der Stadttorstraße zu lesen. Am Samstag fand hier eine Kranzniederlegung statt.© Foto: Volker Beuckelmann
Nico Wellers und Max Hunschede umrahmten die Gedenkveranstaltung an der Trompete und am Saxophon mit dem Titel "Andante" und "Let me tell you".© Foto: Volker Beuckelmann
Nico Wellers und Max Hunschede umrahmten die Gedenkveranstaltung an der Trompete und am Saxophon mit dem Titel "Andante" und "Let me tell you".© Foto: Volker Beuckelmann
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„Wir wünschen uns sehr, dass jeder persönlich dazu beiträgt, dass solch furchtbare Ereignisse nie wieder passieren“, lautete die Botschaft von Max, Sophia, Vanessa, Sarah, Sarina, Kim-Alexander und Dugya.

„Es geht um die Grundwerte einer Gesellschaft“, betonte Bürgermeister Hans Wilhelm Stodollick in seiner Rede und appellierte daran, die Würde des Menschen zu respektieren. Unschuldige unbescholtene Bürger seien damals aus ihren Häusern gejagt und öffentlich gedemütigt worden. Der Superintendent des evangelischen Kirchenkreises Lünen, Winfried Moselewski, nannte bei seiner Ansprache fünf Lüner Nazis als damalige Ortsgruppenleiter beim Namen und hob hervor, dass in Lünen „offenbar ein deutlich höheres Gewaltpotenzial“ entwickelt worden sei als anderswo.

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