Lüner sollten Autofahrten möglichst vermeiden

Hohe Feinstaubbelastung

Wegen einer aktuell sehr hohen Feinstaubbelastung in Nordrhein-Westfalen hat das Landesumweltamt am Donnerstag an die Bevölkerung appelliert, unnötige Autofahrten zu vermeiden. Auch solle auf den Betrieb von Ofen- und Kaminheizungen verzichtet werden. Auch Lünen ist betroffen

LÜNEN

, 19.03.2015, 12:42 Uhr / Lesedauer: 1 min
Lüner sollten Autofahrten möglichst vermeiden

Die Feinstaubbelastung ist vielerorts hoch. Foto: Ulrich Perrey/Archiv

Feinstaub kann krank machen. Am Donnerstagvormittag wurde an allen 56 Messstationen des Landesamts für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz der zulässige Grenzwert von 50 Mikrogramm Feinstaub je Kubikmeter Luft überschritten. Darunter sind auch Stationen im Rothaargebirge und in der Eifel.

An den drei Stationen Düsseldorf Corneliusstraße, Köln Clevischer Ring und Leverkusen Gustav-Heinemann-Straße wurden sogar Werte über 100 Mikrogramm gemessen. In Dortmund erreichte der Wert an der Brackeler Straße 92 Mikrogramm, in Münster an der Weseler Straße 80. Auch in Schwerte (Konrad-Zuse-Straße, 85 Mikrogramm) und Lünen (Kreisstraße, 65) lagen die Werte über dem festgelegten Grenzwert.

Wetterlage mitverantwortlich

Ursache ist die Wetterlage. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes liegt derzeit eine wärmere Luftschicht über einer kälteren. „Das wirkt wie ein Deckel“, sagte der Meteorologe vom Dienst, Wolfgang Reiff. Diese sogenannte Inversionswetterlage sei allerdings nicht stark ausgeprägt. Der Experte geht davon aus, dass sich die Lage mit dem Hereinströmen trockenerer Luft im Laufe der Nacht auf Freitag wieder verbessert.

Verkehrsbedingter Luftfeinstaub gilt als Mitauslöser von Allergien und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. 

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