Robert Goelzner ist Sprecher der Stadtschulpflegschaft Lünen. Mit der Digitalisierung an Schulen ist er unzufrieden.
Robert Goelzner ist Sprecher der Stadtschulpflegschaft Lünen. Mit der Digitalisierung an Schulen ist er unzufrieden. © Goldstein
Digitalisierung an Schulen

Lüner Stadtschulpflegschaft: „Belange der Eltern werden kaum gehört“

Es geht voran, aber nicht so, wie es sich Robert Goelzner, Sprecher der Stadtschulpflegschaft Lünen, wünscht. „Die Belange der Eltern werden kaum gehört“, kritisiert er.

Es ist nicht lange her, dass sich Robert Goelzner als Vater wünschte, dass die Digitalisierung an Lüner Schulen schneller voranschreiten möge. Sein 14-jähriger Sohn war, ganz nach Vorgabe der Schule, mit einer leichten Erkältung zum Arzt gegangen. Der hatte ihn, um die anderen Schüler zu schützen, für anderthalb Wochen krank geschrieben. Es sei aufwändig gewesen, an den Schulstoff zu kommen, ärgert sich Goelzner. Gerade in diesen Zeiten wäre es wünschenswert, wenn es dafür digitale Wege gäbe. Vielleicht eine Art Update am Ende jeder Woche, denn im Herbst blieben immer wieder Schüler erkältungsbedingt der Schule fern, und wegen Corona dann besonders lange.

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In und um Stuttgart aufgewachsen, in Mittelhessen Studienjahre verbracht und schließlich im Ruhrgebiet gestrandet treibt Kristina Gerstenmaier vor allem eine ausgeprägte Neugier. Im Lokalen wird die am besten befriedigt, findet sie.
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