Wirtschaft in Lünen

Lüner Tennisanlage erstrahlt in neuem Glanz – inklusive E-Ladesäulen

Nach einer corona-bedingten Zwangspause und zahlreichen Umbauarbeiten geht die Tennishalle an der Zwolle-Allee jetzt wieder an den Start. Dabei spielt auch die Umwelt eine Rolle.
Das Bild zeigt v.l.n.r. Hans Jörg Aulich, Nicole Schumacher und Robin Härtel (Zwolle GmbH) vor den E-Ladesäulen an der Tennishalle.
Das Bild zeigt v.l.n.r. Hans Jörg Aulich, Nicole Schumacher und Robin Härtel (Zwolle GmbH) vor den E-Ladesäulen an der Tennishalle. © Zwolle GmbH

Lünen hat zwei neue öffentlich zugängige Ladesäulen für E-Autos: Die Säulen befinden sich an der Tennishalle an der Zwolle-Allee und wurden von dem Betreiber der Tennisanlage, der „Zwolle GmbH“, jetzt in Betrieb genommen.

Ins Leben gerufen wurde die Betreibergesellschaft von dem Unternehmer Hans Jörg Aulich aus Lünen und seiner Dortmunder Geschäftspartnerin Nicole Schumacher, welche die Tennishalle vor zwei Jahren übernommen haben.

Wie es in einer Pressemitteilung des Unternehmens heißt, wollen die Betreiber der Anlage nach einem corona-bedingt schwierigem Jahr 2021 mit Lockdown und Schließung der Anlage jetzt „voll durchstarten“: „Nach Erstellung eines Biergartens entsteht aktuell im Außenbereich der Halle eine große Saunalandschaft mit zwei Saunahäusern.“

Ladesäulen ziehen Strom aus Photovoltaikanlage

Der gesamte Energieverbrauch der Tennishalle werde aus einer eigens auf dem Dach installierten Photovoltaikanlage (PV) bestritten. Auch die Ladesäulen beziehen Ihren Strom aus dieser Anlage.

Überschüssig erzeugter Strom, der nicht in der Anlage verbraucht wird, wird den Angaben zufolge an eine Strombörse abgeführt, heißt es in der PM weiter:

  • Die Ladesäulen stehen auf dem Parkplatz der Tennishalle jedermann zur Verfügung.
  • Die Abrechnung erfolgt über Giro E, ein Abrechnungssystem der GLS Bank Bochum, bei dem der Benutzer lediglich seine Bankkarte vor das Gerät hält. Die Abrechnung erfolgt automatisch über die GLS.

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