Lüner Thementage stellen Pflegende in den Mittelpunkt

Netzwerk Altenarbeit

Pflegende - egal ob haupt- oder ehrenamtlich - leisten viel für die Gesellschaft. Auch deshalb stehen sie im Mittelpunkt der für 2019 geplanten Thementage des Netzwerks Altenarbeit.

Lünen

, 12.12.2018, 12:03 Uhr / Lesedauer: 2 min
Lüner Thementage stellen Pflegende in den Mittelpunkt

Stellten die Pläne des Netzwerks Altenarbeit vor: (v.l.) Meike Terbeck (Sprecherin Netzwerk Demenz), Annette Goebel, Koordinatorin für Altenarbeit, und Michael Wopker (Sprecher Initiativkreis Altenarbeit südliches Lünen). © Beate Rottgardt

Beim jährlichen Seminar der zwölf Netzwerksprecher am Biggesee war man sich schnell einig: 2019 wird es wieder Thementage geben. Warum das Themenjahr nicht wiederholt wird und was man stattdessen plant, erläutern wir in unseren Fragen und Antworten.

? 2018 gab es erstmals ein Themenjahr zum Thema Demenz mit dem Titel „Gemeinsam erLEBEN“. Warum wird es so ein Themenjahr 2019 nicht mehr geben?

Nach den Erfahrungen in diesem Jahr waren sich die Sprecher der Netzwerke und Initiativkreise schnell einig, wieder zurück zu den Thementagen zu gehen. „Das hat verschiedene Gründe“, so Annette Goebel, Koordinatorin für Altenarbeit der Stadt Lünen. Man hat festgestellt, dass man die Menschen eher in der kompakten Form der Thementage erreicht. Wenn man die Veranstaltungen über ein ganzes Jahr verteilt, notieren sich Interessenten die ersten Termine, haben dann aber die späteren Termine nicht mehr präsent. Michael Wopker (Initiativkreis Altenarbeit südliches Lünen): „Ein Versuch war es wert, die Termine zu entzerren, aber wir haben festgestellt, dass sie dann doch zu weit auseinaner gezogen waren.“ Auch die Organisation von Thementagen sei einfacher zu händeln als die von mehreren Veranstaltungen in einem Themenjahr. Zumal die Netzwerksprecher diese Aufgabe auch komplett ehrenamtlich neben ihrer eigentlichen Berufstätigkeit übernehmen.

? Welche Zielgruppe soll bei den Thementagen 2019 angesprochen werden?

Im weitesten Sinne sind es Pflegende. Und zwar sowohl hauptamtlich Tätige wie auch pflegende Angehörige und ehrenamtlich in der Pflege Aktive. Ihnen soll Anerkennung und Unterstützung zuteil werden. Goebel: „Wir wollen ihnen auch die Möglichkeit bieten, sich intensiver über Entlastung zu informieren.“

? Wann und wie sollen die Thementage stattfinden?

Es wird im Frühsommer 2019 drei große Veranstaltungen geben, bei denen Bewährtes mit Neuem gemischt wird, aufgrund von Erfahrungen und dem Feedback der Teilnehmer und Besucher früherer Thementage. Auf jeden Fall soll es wieder einen Fachtag geben, dazu eine Infoveranstaltung im Lüner Kultur- und Aktionszentrum (Lükaz) und erstmals eine Lesung.

? Gibt es schon erste Gespräche mit Kooperationspartnern?

Die sind tatsächlich schon gelaufen. Stadtbüchereileiterin Beate Convent wurde ebenso mit ins Boot geholt wie das Team des Lükaz. In Sachen Fachtag muss die Finanzierung noch geklärt werden.

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