Lüner Windrad hat endlich das erste Rotorblatt

Am Stadthafen

Na endlich, das Windrad der Stadtwerke Lünen am Stadthafen hat seinen ersten Rotorflügel bekommen. In der Nacht zu Samstag hatte Petrus wenigstens für ein paar Stunden ein Einsehen, nachdem die Montage der Flügel aufgrund schlechten Wetters mehrmals verschoben wurde. Fertig ist die Anlage aber noch nicht.

LÜNEN

, 16.01.2016, 16:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Lüner Windrad hat endlich das erste Rotorblatt

Das Lüner Windrad hat in der Nacht auf Samstag das erste Rotorblatt erhalten. Für mehr reichte die Windflaute in der Nacht nicht aus.

Gegen Mitternacht in der Nacht zu Samstag traf die erforderliche Teamverstärkung ein, die sich sogleich mittels Fahrkorb auf den Weg zum Maschinenhaus in rund 150 Meter Höhe per Kran machte. Dann liefen die Vorbereitungen am Boden an. Im rund 60 Meter langen Blatt wurde die Zugtrossen angeschlagen und die Führseile befestigt. Dann wurde noch das Transportgestell an der Verschraubung abgedockt und dann ging luftige Fahrt los.

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Das erste Rotorblatt für das Windrad

Das Windrad der Stadtwerke Lünen am Stadthafen hat seinen ersten Rotorflügel bekommen. In der Nacht zu Samstag waren die Wetterbedingungen günstig, sodass nach mehrmaliger Verzögerung gearbeitet werden konnte.
16.01.2016
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In der Nacht zu Samstag haben die Arbeiter das erste Rotorblatt am Lüner Windrad anbringen können.© Foto: Günther Goldstein
In der Nacht zu Samstag haben die Arbeiter das erste Rotorblatt am Lüner Windrad anbringen können.© Foto: Günther Goldstein
In der Nacht zu Samstag haben die Arbeiter das erste Rotorblatt am Lüner Windrad anbringen können.© Foto: Günther Goldstein
In der Nacht zu Samstag haben die Arbeiter das erste Rotorblatt am Lüner Windrad anbringen können.© Foto: Günther Goldstein
In der Nacht zu Samstag haben die Arbeiter das erste Rotorblatt am Lüner Windrad anbringen können.© Foto: Günther Goldstein
In der Nacht zu Samstag haben die Arbeiter das erste Rotorblatt am Lüner Windrad anbringen können.© Foto: Günther Goldstein
In der Nacht zu Samstag haben die Arbeiter das erste Rotorblatt am Lüner Windrad anbringen können.© Foto: Günther Goldstein
In der Nacht zu Samstag haben die Arbeiter das erste Rotorblatt am Lüner Windrad anbringen können.© Foto: Günther Goldstein
In der Nacht zu Samstag haben die Arbeiter das erste Rotorblatt am Lüner Windrad anbringen können.© Foto: Günther Goldstein
In der Nacht zu Samstag haben die Arbeiter das erste Rotorblatt am Lüner Windrad anbringen können.© Foto: Günther Goldstein
In der Nacht zu Samstag haben die Arbeiter das erste Rotorblatt am Lüner Windrad anbringen können.© Foto: Günther Goldstein
In der Nacht zu Samstag haben die Arbeiter das erste Rotorblatt am Lüner Windrad anbringen können.© Foto: Günther Goldstein
In der Nacht zu Samstag haben die Arbeiter das erste Rotorblatt am Lüner Windrad anbringen können.© Foto: Günther Goldstein
In der Nacht zu Samstag haben die Arbeiter das erste Rotorblatt am Lüner Windrad anbringen können.© Foto: Günther Goldstein
Schlagworte Lünen

In langsamer Fahrt zog der große Kran seine windempfindliche Last langsam in die Höhe, während die Bodenmannschaft die Führungstrossen dazu einsetzen, das waagerecht eingehängte Blatt in die richtige Position zu bringen. Oben angekommen wurde der Flügel von dem Team im Rotor erwartet.

Mit viel Gefühl durch den Kranfahrer und die Seilführungen schob sich der Flügel langsam in die richtige Position. Dann wurde durch einen Monteur in luftiger Höhe das Zugseil angebracht, das den Flügel in den Schraubenlöcher des Rotors hineinzog. Nach fast zwei Stunden war das Manöver geschafft, das Blatt steckte in seiner Halterung und konnte nun verschraubt werden, was abermals eine Stunde dauerte.

"Wir versuchen so viel zu schaffen wie möglich", hatte der Bauleiter von Enercon zu Beginn gesagt. Und da hatte er auch noch das zweite Blatt im Visier. Aber die Flaute wollte nicht länger anhalten und so musste sich das Team mit dem einen Flügel zufrieden geben. Ein nächstes Windfenster könnte sich am Sonntag Abend öffnen.

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