Lünopoli: Alle Infos von Anmeldung bis Verpflegung

Kinderstadt in den Ferien

Im Juli öffnet die große Stadt für die Kleinen wieder ihre Tore. Die Vorbereitungen laufen in der Abteilung Jugendhilfe und Förderung schon auf Hochtouren. Wir haben für Sie die wichtigsten Informationen zu Lünopoli 2017 zusammengestellt.

LÜNEN

, 26.01.2017, 15:48 Uhr / Lesedauer: 2 min
Freuen sich auf die 7. Auiflage von "Lünopoli" im Juli: Ulrich Barz (Jugend.Hilfen und Förderung), Jakob Kus-Wolfkühler, Thomas Stroscher, Julia Hoinka und Ilka Sieber.

Freuen sich auf die 7. Auiflage von "Lünopoli" im Juli: Ulrich Barz (Jugend.Hilfen und Förderung), Jakob Kus-Wolfkühler, Thomas Stroscher, Julia Hoinka und Ilka Sieber.

Zum wievielten Mal findet „Lünopoli“ statt? Zum siebten Mal. Das erste Mal war 2005, ab da gab es die Kinderferienstadt alle zwei Jahre. Die ersten Aktionen waren auf dem Gelände der Geschwister-Scholl-Gesamtschule, dann auf dem Schulhof der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule und zuletzt wurde Lünopoli auf dem Gelände der Friedrich-Ebert-Schule angeboten.

Wann und wo gibt es „Lünopoli 2017“? Die Aktion findet vom 17. bis 28. Juli statt – montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr. 500 Kinder können teilnehmen. Diesmal auf dem Gelände der Viktoriaschule, Augustastraße 1. „Wir hätten es auch wieder auf dem Schulhof der Friedrich-Ebert-Schule gemacht, aber dort wird umgebaut, da wäre Lünopoli eher ein Bauspielplatz geworden“, so Thomas Stroscher. Der neue Ort zentraler in der Stadt bietet auch neue Möglichkeiten, so Streetworker Jakob Kus-Wolfkühler. Bewährtes bleibe aber natürlich auch.

Welche Idee steckt hinter „Lünopoli“? Kinder sollen in einer eigenen Stadt spielend Dinge aus der Erwachsenenwelt lernen. Deshalb gibt es auch Steuern und die Kinder verdienen Geld – die sogenannten „Lünis“  – mit dem sie sich dann verschiedene Dinge und die Teilnahme an Freizeitaktivitäten kaufen können. „Die Kinder sind ein wichtiger Indikator, weil sie uns zurückmelden, was sie gut finden und was nicht“, so Streetworker Jakob Kus-Wolfkühler.

Wer arbeitet an dem Konzept? Das Streetworker-Team mit Kus-Wolfkühler, Ilka Sieber und den beiden neuen Kollegen Julia Hoinka und Nils Veith. Zu ihnen kommen Honorarkräfte und ehrenamtliche Betreuer. Darunter sind auch junge Leute, die selbst früher bei den ersten Lünopoli-Aktionen als Teilnehmer dabei waren. Das hat sich bewährt.

Für welche Altersgruppe ist Lünopoli gedacht? Für Kinder zwischen sieben und elf Jahren, die zumindest die Grundlagen des Lesens, Schreibens und Rechnens beherrschen. Hier appellieren die Verantwortlichen auch an die Eltern, sich an die Vorgaben zu halten und nicht deutlich ältere oder jüngere Kinder anzumelden – die haben nämlich sicher keinen Spaß an der Aktion. Kinder, die schon mal bei Lünopoli dabei waren, kommen oft schon vorbereitet zu der Aktion – mit eigenen Produkten, die sie gegen Lünis verkaufen wollen oder auch mal mit nicht mehr gültigen Lünis der vorhergehenden Kinderstadt.

Wann und wie läuft die Anmeldung? Die erste Anmeldephase läuft vom 20. bis 24. Februar bei den Streetworkern im Büro. Vorherige telefonische Anmeldungen sind nicht möglich. Zwei weitere Anmeldephasen werden im April und Mai folgen – auch in den Lüner Stadtteilen. Die Teilnahme an den zwei Wochen kostet pro Kind 60 Euro, die bei der Anmeldung bar zu entrichten sind. Der Antrag wird auf der Seite der Stadt Lünen ins Internet gestellt und kann schon zuhause ausgefüllt werden.

Können auch Kinder aus Familien teilnehmen, denen es finanziell nicht gut geht? Ja. Leistungsbezieher können einen Antrag auf Bildung und Teilhabe stellen – den gibt es im Büro der Streetworker und demnächst auch auf deren Internetseite. Es ist möglich, dass Teile oder sogar die gesamten 60 Euro übernommen werden. Auch Kinder aus Flüchtlingsfamilien sind willkommen, wenn sie Grundlagen des Lesens und Schreibens in Deutsch beherrschen.

Wie werden die Kinder verpflegt? Jeden Mittag bekommen sie einen Mittagssnack und werden außerdem den Tag über mit Wasser versorgt. Gegen ihr erarbeitetes Spielgeld können sie Getränke mit Geschmack und Snacks erwerben, die in der Lünopoli-Bäckerei zubereitet werden.

Dürfen Eltern auch auf das Lünopoli-Gelände? Nur als Gäste, beispielsweise von speziellen Stadtführungen für Eltern.

Wie wird Lünopoli finanziert? Der Elternbeitrag finanziert das Mittagessen und ein paar Materialien. Größter Kostenfaktor ist das Personal. Der Verein „Kinderfreundliches Lünen“ ist wieder Großsponsor, zusammen mit Trianel. Die Sparkasse unterstützt ebenfalls. Weitere Sponsoren sind willkommen. Stroscher: „Wir nehmen gerne größere und kleinere Spenden entgegen.“

Die erste Anmeldephase findet vom 20. bis 24. Februar statt – im Büro der Streetworker, 1. Stock des Lüner Kultur- und Aktionszentrums (Lükaz), Kurt-Schumacher-Straße 40.
Die Anmeldezeiten: Montag, 20. Februar, von 15 bis 20 Uhr, Dienstag, 21. Februar, von 9 bis 13 Uhr, Mittwoch, 22. Februar, von 9 bis 13 Uhr, Donnerstag, 23. Februar, von 12 bis 17 Uhr und Freitag, 24. Februar, von 15 bis 20 Uhr. 

 

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