Was die Macher des Lüner Kinofestes für die 30. Auflage planen

Festival im November

Einiges Neues haben sich die Macher des Lüner Kinofestes ausgedacht. Premiere für die Neuerungen ist die 30. Auflage im November. Noch haben junge Filmemacher die Chance, dabei zu sein.

Lünen

, 06.07.2019 / Lesedauer: 3 min
Was die Macher des Lüner Kinofestes für die 30. Auflage planen

Sven Ilgner, stellv. Kinofestleiter, freut sich auf fünf Tage Kinofest voller Programm und spannender Filme. © GUENTER BLASZCZYK

Hinter den Kulissen laufen die Vorbereitungen zum Jubiläum bereits auf Hochtouren: das beliebte Publikumsfestival in Lünen feiert in diesem Jahr seinen 30. Geburtstag.

Zahlreiche Gäste aus drei Jahrzehnten Festivalgeschichte werden dazu in Lünen erwartet. Das Kinofest findet in diesem Jahr vom 13. - 17. November in der Cineworld Lünen, Im Hagen 3, statt und stockt damit dauerhaft von vier auf fünf Tage auf.

Preise im Gesamtwert von 35.000 Euro

Die Abschlussgala mit Preisverleihung wird wieder am Samstagabend stattfinden. Hier werden Preise im Gesamtwert von rund 35.000 Euro vergeben. Der Sonntag rundet dann das Festival mit einer Reihe von Sonderprogrammen ab.

Das hatte man im vergangenen Jahr schon mal ausprobiert und nach der Resonanz entschieden, das Kinofest zu verlängern.

Ab diesem Jahr wird der Ruhrpott, der Leserjurypreis der Ruhr Nachrichten (dotiert mit 1500 Euro), dauerhaft zu einem Dokumentarfilmpreis. Im letzten Jahr hatte mit dem Film „Global Family“ (Regie: Melanie Andernach & Andreas Köhler) bereits ein Dokumentarfilm das Rennen gemacht.

Was die Macher des Lüner Kinofestes für die 30. Auflage planen

Das 30. Kinofest Lünen findet vom 13.-17. November 2019 statt. © Foto Blaszczyk

Dokumentarfilme haben eine starke Lobby beim Kinofest und werden traditionell gut besucht – auch einige Gewinnerfilme des Hauptpreises „Lüdia“ waren Dokumentarfilme (so auch im letzten Jahr „Klasse Deutsch“ von Florian Heinzen-Ziob.). Mit dieser Entscheidung will das Festival die Würdigung von Dokumentarfilmen weiter untermauern.

Befreien von Fristen und Premierenzwang

Der Co-Leiter des Festivals, Sven Ilgner, erläutert die Entscheidung: „Für den Ruhrpott-Preis werden wir fünf bis sechs lange Dokumentarfilme auswählen, die im Jahr 2019 ausgewertet wurden. Dabei spielt es keine Rolle, ob Kino, TV, Festival oder VOD. Wir befreien uns in diesem Fall von Fristen und Premierenzwang, denn wir wollen dem engagierten Lüner Kinopublikum starke und relevante Dokumentarfilme des Jahres im Kinosaal präsentieren. Vielen Dank an die Ruhr Nachrichten, die seit Jahren ein wichtiger und starker Unterstützer sind und diesen Preis möglich machen.“

Filme können noch bis zum 1. August eingereicht werden

Für die 30. Ausgabe des Kinofest Lünen können noch bis zum 1. August 2019 Filme eingereicht werden. Zugelassen werden aktuelle Kurzfilme, mittellange Filme, Spielfilme, Dokumentarfilme und Kinderfilme aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Für die Teilnahme im Wettbewerb um den Hauptreis „Lüdia“ darf der Kinostart nicht vor dem 17.11.2019 erfolgen.

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