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Maik Mixdorf bastelt an der Computer-Revolution

Neues Betriebssystem

Geht es nach Maik Mixdorf, startet die Computer-Revolution in Lünen. Der 18-Jährige arbeitete drei Jahre lang an einem Betriebssystem, das Microsoft, Apple und Co. überflüssig machen und "die Welt verändern" sollte. Der Name: "UniOS.earth".

LÜNEN

von Von Matthias Dersch

, 04.07.2011 / Lesedauer: 2 min
Maik Mixdorf bastelt an der Computer-Revolution

Maik Mixdorf ist 18 Jahre alt. Er kommt aus Lünen und zeigt hier eine Grafik, die vielen Menschen in ein paar Jahren bekannt sein soll: Das UniOs.earth.

Mittlerweile ist das Programm fertig – und der Schüler bereit für eine große Karriere. Bei einem Erfolg winken die ganz dicken Geldbündel. Manch einer nennt ihn schon den „westfälischen Bill Gates“. Der Südlüner bastelt in seiner Freizeit mit einem 13-köpfigen Team aus Mitschülern und Freunden vier bis fünf Stunden täglich an „Uni.OS earth“. Viel Lob hat er für das Projekt schon eingesteckt – obwohl er erst Ende Mai mit seinem Versuch an die Öffentlichkeit ging, die Vorherrschaft von Microsoft, Apple und Co. zu brechen.

Wer so ein großes Ziel verfolgt, muss zunächst klein anfangen. Und so steht Mixdorf am Montag vor wild kostümierten Zehntklässlern der Heinrich-Bußmann-Schule und referiert über seine „revolutionäre Entwicklung“ – ein PC-Betriebssystem, das von Apple bis Microsoft alles unter einem Hut verbindet.Der 18-Jährige war bis vor einem Jahr selbst Bußmann-Schüler und schafft es spielend, die anlässlich ihrer letzten Schulwoche in Bademantel, Joggingklamotten und Anzug eingekleidete Meute zu bändigen. Still hören die Schülerinnen und Schüler zu, ab und an geht ein anerkennendes Raunen durch die Aula der Schule. Mixdorf imponiert ihnen mit seinem fließenden Vortrag, der professionellen Aufmachung und seiner Idee.

52 Millionen Zeilen Programmcode habe er mit einigen Helfern in den vergangenen drei Jahren geschrieben. „Unsere Funktionsliste ist länger als die Bibel“, meint der Schüler, der von optimistischen Fürsprechern schon der „westfälische Bill Gates“ genannt wird. Auch der habe mal klein angefangen, meint Mixdorf und gibt zu, ab und an vom großen Geld zu träumen. „Aber dann lande ich schnell wieder auf dem Boden der Tatsachen. Ich will nicht abheben und auf dicke Hose machen.“

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