Matthias Stiller - Das ist der neue Lüner DRK-Chef

Wechsel von der IHK

Neuer Vorsitzender des DRK-Kreisverbandes Lünen wird Matthias Stiller (39). Bisher war er stellvertretender Geschäftsführer für den Bereich Weiterbildung der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dortmund. Das teilte Jürgen Gefromm,Vorsitzender des DRK-Präsidiums, am Dienstag mit. Am 1. April soll sein Dienst beginnen.

LÜNEN

, 11.01.2017, 11:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Matthias Stiller - Das ist der neue Lüner DRK-Chef

Matthias Stiller (2.v.l.) bei seiner Vorstellung als neuer DRK-Chef. Dabei waren auch Jürgen Gefromm (Präsidiumschef, l.) und sein Stellvertreter Andreas Zaremba (r.) sowie der scheidende DRK-Chef Dr. Hasan Sürgit (2.v.r.).

Stiller übernehme ein gut bestelltes Haus, sagte Jürgen Gefromm weiter: „So gute Zahlen wie in den vergangenen beiden Jahren hat das DRK selten geschrieben.“ Das bestätigten Andreas Zaremba (stellv. Präsidiumsvorsitzender) und der nunmehr scheidende DRK-Chef Dr. Hasan Sürgit. Sürgit wird seinen Nachfolger Matthias Stiller in den kommenden Wochen einarbeiten und ihm nach dessen Amtsantritt im April „weiter mit Rat und Tat zur Seite stehen“.

"Eine neue Herausforderung"

Nach zwölf Jahren bei der IHK habe er eine neue berufliche Herausforderung gesucht, sagte Matthias Stiller, der seit fünf Wochen „stolzer Vater“ ist. Mit seiner Familie werde er noch in diesem Jahr von Dortmund aus nach Lünen ziehen. „Hier lebt auch die Familie meiner Ehefrau“, sagte Stiller. 

Aus seiner bisherigen beruflichen Tätigkeit und als ehrenamtlicher Geschäftsführer der Wirtschaftsjunioren Dortmund/Kreis Unna/Hamm, lägen ihm soziale Themen und Aufgaben besonders am Herzen, erklärte Stiller: „Die Arbeit für das DRK gibt mir die Möglichkeit, mich Themen zu widmen, die mich begeistern.“

Ein Rückblick

Zur Erinnerung: Ursprünglich sollte Lünens Ex-Sparkassenchef Ulrich Fischer den DRK-Kreisverband führen. Doch wenige Tage nach seiner Vorstellung als designierter Vorsitzender im September vergangenen Jahres trat Ulrich Fischer, wie von unserer Zeitung berichtet, Mitte Oktober 2016 vom Vertrag zurück. Warum, weiß das DRK-Präsidium nach eigenen Angaben bis heute nicht.

Lesen Sie jetzt