Max Raabe ist Schirmherr für Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Lünen

Bekannter Sänger

Große Freude beim Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Lünen. Max Raabe, prominenter Sänger und Lüner Kulturpreisträger, ist nun Schirmherr des Dienstes. Aber nicht alleine.

Lünen

, 22.02.2020, 15:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Große Freude über Schirmherrschaft für den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Lünen: Heike Schwiertz, Max Raabe und Elisabeth Krechtmann.

Große Freude über Schirmherrschaft für den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Lünen: Heike Schwiertz, Max Raabe und Elisabeth Krechtmann. © AKHD

Max Raabe, gebürtiger Lüner und seit vielen Jahren mit seinem Palast-Orchester mit Liedern und Chansons aus den 20er- und 30er-Jahren rund um das Leben und die Liebe auf den Bühnen dieser Welt erfolgreich, übernimmt ab sofort die Schirmherrschaft des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes Lünen. Raabe, der in der Lippestadt zur Schule ging und im Kirchenchor sang, hier auch mit dem Hochzeitszylinder seines Vaters seine ersten Auftritte hatte, will helfen, auf die Situation der Familien mit einem lebensverkürzend erkrankten Kind hinzuweisen.

Treffen während einer Konzertpause

„Diese Arbeit braucht mehr Öffentlichkeit und wir unterstützen dies sehr gerne“, so der Bariton bei einem Treffen mit haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes Lünen während einer Konzertpause in Dortmund.

„Wir freuen uns riesig, dass wir mit Max Raabe und seinem Palast-Orchester nicht nur einen großartigen Künstler an unserer Seite haben, sondern auch einen Menschen mit einem großen Herz“, freuten sich die Koordinatorinnen Heike Schwiertz und Elisabeth Krechtmann. Sie sind nicht erst mit seinem Engagement für den Lüner Dienst große Fans des Sängers. Sie überreichten Max Raabe ein Fotobuch mit Eindrücken aus der Arbeit sowie Infomaterial und grüne Bänder der Solidarität, die Zeichen für die Kinderhospizarbeit.

Unplugged-Album im Fernsehen vorgestellt

Auch beruflich gibt es Neues von Max Raabe. Der Sänger, der seit Jahren in Berlin lebt, war zu Gast bei Florian Schröders Satireshow in der ARD. Er nahm Stellung zu Parallelen zwischen den 20er-Jahren des 20. Jahrhunderts und den derzeitigen 20er-Jahren.

Bei der Verleihung des Kulturpreises der Stadt Lünen trug sich Max Raabe in das Gästebuch der Stadt Lünen ein. Darüber freute sich der damalige Bürgermeister Hans Wilhelm Stodollick.

Bei der Verleihung des Kulturpreises der Stadt Lünen trug sich Max Raabe in das Gästebuch der Stadt Lünen ein. Darüber freute sich der damalige Bürgermeister Hans Wilhelm Stodollick. © Goldstein (A)

Zudem stellte der erfolgreiche Sänger sein neues Album vor. Er gehört zum Kreis der Künstler, die ein MTV-unplugged-Album aufnehmen durften. Und holte sich dazu im Oktober prominente Unterstützung nach Berlin. Mit Raabe standen Künstler wie Herbert Grönemeyer, Namika oder Samy Deluxe am Mikrofon. Der wohl ungewöhnlichste Gast war aber der finnische Rocker Lordi, der „Just a Gigolo“ mit ihm performte.

Raabe ist derzeit auf Tournee mit dem Palast-Orchester. Aus diesem Programm sang er bei Florian Schröder „Ich bin dein Mann“.

Größeres Einzugsgebiet

Der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Lünen, der zum Deutschen Kinderhospizverein e.V. gehört, hat sein Oktober 2017 ein Büro an der Cappenberger Straße 51b in Lünen. Die ausgebildeten Ehrenamtlichen unterstützen lebensverkürzend erkrankte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sowie ihre Eltern und Geschwister auf ihrem Lebensweg. Zum Einzugsgebiet gehören neben Lünen auch Bergkamen, Werne, Selm, Bork und Nordkirchen. Mehr Infos gibt es unter www.akhd-luenen.de.

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