Menschen mit Behinderungen Mut machen

LÜNEN Anregungen geben, Wege aufzeigen, Informationen zur Hilfe weiterreichen, Mut machen und unterhalten. Das waren die wesentlichen Programmpunkte des Infotages für Menschen mit Behinderungen.

von Von Günther Goldstein

, 08.06.2008, 16:57 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bändergymnastik zeigten die Mitglieder der Rehasportgruppe.

Bändergymnastik zeigten die Mitglieder der Rehasportgruppe.

Knapp ein Dutzend Vereine, Organisationen, öffentliche Einrichtungen und Gruppierungen hatten ihre Stände auf dem alten Markt vor der Stadtkirche aufgebaut, um ihre Hilfe Behinderten und ihren Angehörigen anzubieten. Und damit die zahlreichen Besucher aber auch die vielen interessierten Passanten durch das Angebot und die Programmpunkte fanden, moderierte Burckhard Elsner aus dem Vorstand des Behindertenbeirates die Stunden von zehn bis 15 Uhr.

Zahlreiche Vorführungen

Neben den permanenten Gesprächsangeboten an den einzelnen Ständen gab es auch zahlreiche Vorführungen zu sehen. So zeigte unter anderem ein Blindenhund sein Können an der Seite eines Sehbehinderten. Es gab auch wie die Jahre zuvor einen Parcour für einen Rollstuhl, auf dem Nichtbehinderte ausprobieren konnten, welche Leistung ein Mensch bringen muss, der an ein solches Gefährt gebunden ist.

Tennisspiel aus dem Rollstuhl

Eine Gymnastikvorführung präsentierten die Mitglieder der Reha-Sportgemeinschaft Lünen mit ihren bunten Dehnungsbändern. Einer der Höhepunkte dieser Veranstaltung war sicherlich die Demonstration der Rollstuhl-Tennisspieler von der Tennisranch Elmenhorst. Unter ihrem Leiter Christoph Kellermann absolvierten sie Trainingseinheiten in der Beherrschung der speziellen Sportrollis und zeigten ihr Geschick im Tennisspiel aus dem Rollstuhl. Viel Anklang und Applaus bekamen die sieben jungen Musiker der Musikschule, die mit ihrer Formation als Rockband den ersten öffentlichen Auftritt absolvierten. Erst nach einigen Zugaben durften sie die Bühne verlassen.

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