Mercedes plant Neubau auf dem Lindenplatz

Parkplatz der Lünschen Mess

Das Mercedes-Center Lünen will auf dem Lindenplatz neu bauen und damit vom derzeitigen Standort an der Lange Straße umziehen. Aus diesem Grund steht der Lindenplatz auch nicht weiter als Parkplatz für die Schausteller von Lünsche Mess und Himmelfahrtskirmes zur Verfügung.

LÜNEN

, 07.09.2015 / Lesedauer: 2 min

„Derzeit finden auf dem Gelände Bodenuntersuchungen statt, die nicht durch parkende Fahrzeuge der Schausteller gestört werden sollen. Außerdem wollen wir verhindern, dass aus den großen Fahrzeugen Flüssigkeiten abtropfen und in den Boden gelangen", erklärt der Lüner Wirtschaftsförderer Michael Sponholz auf Anfrage.

Deshalb parken die Schausteller nun auf dem Parkplatz an der Mersch. Der Bauverein hat das Gelände für die Mess-Dauer dem Kulturbüro zur Verfügung gestellt. In Absprache mit Aldi, dem derzeitigen Besitzer des Geländes, so Andreas Zaremba, Vorstand des Bauvereins.

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Derzeit laufen die Verhandlungen mit Aldi über den Verkauf des Geländes an den Bauverein. Im Internet hatte es von einigen Seiten Kritik daran gehagelt, dass die bislang dort freien Parkmöglichkeiten für die Dauer zwischen Auf- und Abbau der Lünschen Mess nicht zur Verfügung stehen.

Die für den Neubau von Mercedes in Frage kommende Fläche auf dem Lindenplatz wurde schon vor mehr als einem Jahr entwidmet, so der technische Beigeordnete Matthias Buckesfeld. Er bestätigte auch, dass man sich derzeit „in intensiven Vertragsverhandlungen“ mit Mercedes befinde.

Das Lüner Center ist – wie das in Unna – Teil der Mercedes-Benz-Niederlassung Dortmund. Deren Bauantrag sei, so Sponholz, bereits im Sommer eingereicht worden. „Für uns ist es ganz wichtig, dass wir die Prämiummarken Mercedes, Audi und BMW alle weiter in Lünen halten“, so der Chef der Wirtschaftsförderung Lünen. Das neue Center am Lindenplatz solle ein größerer Neubau werden, mit den Arbeiten werde Ende des Jahres begonnen.

Nach Abriss Grundstück neu entwickeln 

Aber auch das bisherige Gelände an der Lange Straße sei für die Wirtschaftsförderung wichtig. Sponholz: „Wir haben vereinbart, dass wir sozusagen die Grundstücke tauschen.“

Wenn das bisherige Gebäude 2017 abgerissen wird, dann soll das Grundstück, das am südlichen Ende der Fußgängerzone liegt, neu entwickelt werden, auch mit Hilfe städtebaulicher Wettbewerbe.

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