Messungen in Lünen: Blei in Gemüse geht zurück

Gärten zwischen Aurubis und Stadthafen

Die Belastung mit Blei in Gartengemüse aus dem Umfeld von Stadthafen und Aurubis ist weiter rückläufig. Das teilte die Bezirksregierung Arnsberg am Freitag mit. Habe 2015 der Bleigehalt in Grünkohl noch an einem Messpunkt über dem EU-Wert gelegen, so sei 2016 keine Überschreitung mehr festgestellt worden.

LÜNEN

, 10.07.2017, 19:32 Uhr / Lesedauer: 1 min
Messungen in Lünen: Blei in Gemüse geht zurück

Im markierten Bereich gilt die Empfehlung, Blattgemüse aus Gärten nicht zu essen.

Laut Bezirksregierung lasse sich eine gesundheitliche Gefahr durch den Verzehr von Gemüse aus den untersuchten Kleingärten „nun nicht mehr ableiten“. Die Bleibelastung im Kopfsalat sei schon „seit einigen Jahren“ unbedenklich, Endivie weise seit 2013 „geringe Konzentrationen“ an Blei auf.

Aus „Vorsorgegründen“ empfiehlt die Bezirksregierung aber weiterhin, Grünkohl und Blattgemüse wie Mangold oder Spinat aus betroffenen Gärten nicht zu essen. Wenn sich die rückläufige Tendenz bestätige, sei „zu prüfen“, ob diese Empfehlung aufgehoben werden kann.

Jetzt lesen

Die Belastung durch Cadmium, Chrom, Kupfer und Zink liege „im gesundheitlich unbedenklichen Bereich“, teilte die Behörde mit. Bei Nickel und Arsen seien hingegen in Lüner Proben höhere Gehalte als zum Beispiel in Handelsgemüse festgestellt worden. Eine gesundheitliche Bewertung sei laut Behörde „nicht sinnvoll“, da schon die Aufnahme von Nickel und Arsen über den „allgemeinen Warenkorb“ die Werte überschreite.

Das Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (Lanuv) hat die Untersuchungen durchgeführt.

Jetzt lesen

Lesen Sie jetzt