Minigolfanlage in Lünen bietet Pit-Pat an

Vorzeitig geöffnet

Wenn die Sonne scheint, klingelt das Telefon bei Martin Ketelhut. Denn viele Besucher wollen bereits ihre ersten Runden auf seiner Minigolfanlage hinter dem Hotel „Am Stadtpark“ in Lünen spielen. Und das dürfen sie auch schon, obwohl der Spielbetrieb offiziell erst ab dem 1. April losgeht. Eine neue Attraktion gibt es obendrauf.

LÜNEN

von Melanie Schejerka

, 23.03.2017, 15:14 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mit Queue und Minigolf-Ball kann die neue Pit-Pat-Anlage bespielt werden. Sie ergänzt mit ihren 15 Bahnen die Minigolf-Anlage von Betreiber Martin Ketelhut. Die ersten Gäste haben sie schon getestet.

Mit Queue und Minigolf-Ball kann die neue Pit-Pat-Anlage bespielt werden. Sie ergänzt mit ihren 15 Bahnen die Minigolf-Anlage von Betreiber Martin Ketelhut. Die ersten Gäste haben sie schon getestet.

In den vergangenen Wochen war Ketelhut eigentlich noch mit dem Frühjahrsputz beschäftigt. Da aber das Wetter so schön war, riefen viele Besucher bei ihm an, weil sie schon ihre ersten Runden spielen wollten. Also öffnete er ausnahmsweise früher.

Neu ist der Hindernisparcours Pit-Pat. Die 15 Bahnen sind die neue Attraktion auf Martin Ketelhuts Minigolfanlage. Gespielt wird auf Tischen mit Queue und Minigolfball. Der eigentliche Start-Termin der neuen Saison ist zwar am Samstag, 1. April. Doch wer es gar nicht mehr aushält, kann bereits jetzt die neue Pit-Pat-Anlage ausprobieren.

Pit-Pat ist Hindernis-Billard

Pit-Pat ist eine Kombination aus Minigolf und Billard. Es wird auch Hindernis-Billard genannt. Ziel ist es, genauso wie beim Minigolf, mit wenigen Stößen des Spielstockes den Ball in das Loch des jeweiligen Tisches zu stoßen. „Auch hier hat der Spieler mit den wenigsten Versuchen gewonnen“, erklärt der Besitzer. Insgesamt 15 Bahnen bieten den Pit-Pat-Spielern verschiedene Herausforderungen.

Auf die Frage nach seinen Plänen für dieses Jahr, antwortet er: „Geplant ist einiges. Es gibt ein Turnier für Jugendliche und Erwachsene in den Sommerferien, an dem jeder teilnehmen kann.“

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Zu Besuch auf der Lüner Minigolf-Anlage

Wer nicht verreist, kann auch in Lünen spannende Dinge erleben - zum Beispiel auf der Lüner Minigolf-Anlage im Stadtpark. Glück und Pech kann man auf den 18 Bahnen von Betreiber von Martin Ketelhut erleben. Unsere Volontärin hat die Anlage getestet. Hier gibt es die Bilder.
17.07.2016
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Mit ein bisschen Anleitung klappt's natürlich besser. Martin Ketelhut erklärt mir, wie ich auf Bahn eins spielen muss.© Foto: Günther Goldstein
Anlagenbetreiber Martin Ketelhut erklärt mir die Unterschiede zwischen dem blauen, weichen Ball, dem roten, harten Ball und den mittleren gelben und weißen Standardbällen.© Foto: Günther Goldstein
Mit einem weichen Standardball kann ich über die Banden der Bahn spielen, um das Ziel zu erreichen.© Foto: Günther Goldstein
Mit einem weichen Standardball kann ich über die Banden der Bahn spielen, um das Ziel zu erreichen.© Foto: Günther Goldstein
Martin Ketelhut erklärt mir, dass es beim Minigolf zu 60 Prozent auf das Equipment und zu 40 Prozent auf die richtige Technik ankommt.© Foto: Günther Goldstein
Mit dem Profiball "Pinky Driver" schaffe ich es, Bahn drei mit nur einem Schlag zu beenden.© Foto: Günther Goldstein
Mit dem Profiball "Pinky Driver" schaffe ich es mit nur einem Schlag, Bahn drei zu beenden.© Foto: Günther Goldstein
An Bahn eins reicht mit Martin Ketelhut den "Luxemburger", einen mittelharten Profiball. Der Ball kann an jeder Stelle innerhalb des schwarzen Startrahmens plaziert werden.© Foto: Günther Goldstein
Mit dem Profiball "Pinky Driver" schaffe ich es, Bahn drei mit nur einem Schlag zu beenden.© Foto: Günther Goldstein
"Das Gefühl ist das Wichtigste beim Minigolf", erklärt mir Martin Ketelhut.© Foto: Günther Goldstein
Der weiße Universalball ist 6 Gramm schwer und wird auf Bahnen ohne große Hindernisse eingesetzt.© Foto: Günther Goldstein
Bevor ich starte, gibt mir Herr Ketelhut ein paar wichtige Tricks mit auf den Weg. Zu wissen, auf welcher Bahn welcher Ball funktioniert, ist wichtig.© Foto: Günther Goldstein
Nicht nur der richtige Ball ist entscheidend, sondern auch, ihn im richtigen Winkel zu treffen.© Foto: Günther Goldstein
Los geht's! Mit Anleitung und dem Profiball habe ich Bahn eins mit zwei Schlägen beendet.© Foto: Günther Goldstein
Der "Luxemburger" ist ein mittelharter Profiball. Die können dann gerne schon mal zwischen 25 und 40 Euro kosten. Zum Vergleich: Die Standardbälle liegen bei 19 Cent.© Foto: Günther Goldstein
Mein Name ist Eva-Maria Spiller und ich bin für das nächste halbe Jahr Volontärin bei den Ruhr Nachrichten hier in Lünen.© Foto: Günther Goldstein
Damit ich meine Runde starten kann, überreicht mir Martin Ketelmann meinen Rundenzettel. An jeder Bahn schreibe ich mir meine Punktzahl auf.© Foto: Günther Goldstein
So sieht das Minigolfset eines Profis aus. Wofür die Socken sind? Zum Anwärmen der Golfbälle.© Foto: Günther Goldstein
Mit ein bisschen Anleitung klappt's natürlich besser. Ich brauche nur zwei Schläge für Bahn eins.© Foto: Günther Goldstein
Martin Ketelhut, Betreiber der Minigolfanlage und selbst Mitglied der Hobbytruppe "Die Entenkacker".© Foto: Günther Goldstein
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Turniere und Ligaspiele der Profis

Der Minigolf Verein spielt wieder seine Turniere auf den Bahnen. Auch Ligaspiele der Profis aus der Bezirksliga finden statt. Zuschauer sind jederzeit willkommen. „Seit dem letzten Jahr“, so Ketelhut, „gibt es hier auch eine Boulebahn.“ Die muss sich noch herumsprechen. „Wenn sich genügend Teilnehmer finden, kann es auch Turniere geben. Freuen würde es mich sehr.“

Für den kleinen Hunger nach dem Spiel ist Ketelhut in seinem Verkaufshäuschen auch gerüstet.

Öffnungszeiten und Preise

Kinder zwischen 5 und 13 Jahren zahlen 2,50 Euro, Jugendliche (zwischen 13-17 Jahre), zahlen 3 Euro und Erwachsene bezahlen 3,50 Euro Eintritt.
Geöffnet ist die Anlage dienstags bis sonntags von 11 bis 22 Uhr.
Weitere Informationen findet man auf der  oder auf .

 

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