Ministerin: "Remondis ist Vorzeigeunternehmen"

Barbara Hendricks zu Gast

Sie hatten viel Lob füreinander übrig: Am Freitag war Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) zu Gast an der Brunnenstraße in Lünen – bei Europas größtem Recyclingwerk. "Für mich als Umweltministerin ist Remondis ein wichtiges Vorzeigeunternehmen", so Hendricks.

LÜNEN

, 19.02.2017, 17:59 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ministerin: "Remondis ist Vorzeigeunternehmen"

Umweltministerin Barbara Hendricks (2.v.r.) besuchte am Freitag die Firma Remondis. Mit dabei die beiden Bundestagsabgeordneten Sylvia Jörrißen (CDU) und Michael Thews (SPD). Rechts Herwart Wilms, Geschäftsführer von Remondis.

„Die Firma hat einen beeindruckenden Lauf in den letzten zwei Jahrzehnten hingelegt“, lobte die Umweltministerin. Remondis-Geschäftsführer Herwart Wilms gab das Lob zurück: Die Ministerin liefere das, was das Unternehmen für eine vernünftige Planung brauche: verlässliche Vorgaben und Zahlen.

Zum Beispiel die für die gesetzlich vorgeschriebene Wiederverwertungsquote in Deutschland: Die liege derzeit bei 36 Prozent, sagte Hendricks. Faktisch habe man aber bereits 50 Prozent erreicht.

Nicht nur grüne Spinner sortieren Müll

63 Prozent – so der Wille der Bundesumweltministerin – sollen es nach dem neuen Verpackungsgesetz bis 2020 werden. Die erste Lesung im Bundestag sei für diese Woche vorgesehen, so die Ministerin. Jene Zeiten, als Menschen, die ihren Müll sortierten, als grüne Spinner galten, seien lange vorbei.

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Wiederverwertung ist nicht nur längst zu einem bedeutenden Wirtschaftszweig geworden, sondern sie wird zunehmend zur elementaren Voraussetzung für wirtschaftliches Wachstum hierzulande auch für die nächsten Generationen. Denn: Rohstoffe sind endlich.

Wachstum und dabei Ressourcen schützen

Barbara Hendricks: „Für mich ist es wichtig, dass wir es schaffen, steigendes Wirtschaftswachstum von mehr Einsatz von Rohstoffen zu entkoppeln. So müssen wir keine Sorge haben, dass Wachstum irgendwann unmöglich wird.“ Dass das funktioniert, habe man schon bewiesen, denn „wir wachsen und wir verbrauchen gleichzeitig weniger Ressourcen“, so die Ministerin.

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