Mit und ohne Motor: Lünen zeigt bei Mobilschau Vielfalt an Verkehrsmitteln

Verkehr der Zukunft

Mit den „Mobile-Open-Days“, einer Mobilschau, möchte die Stadt die Bürger an der Erarbeitung des Mobilitätskonzepts beteiligen. Auf dem Willy-Brand-Platz gibt es Ende August eine Ausstellung.

Lünen

19.08.2021, 08:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wie sieht die Mobilität der Zukunft aus? Mittels ihres Mobilitätskonzepts möchte die Stadt Lünen das erarbeiten und lädt Bürgerinnen und Bürger zu den „Mobile-Open-Days“ ein.

Wie sieht die Mobilität der Zukunft aus? Mittels ihres Mobilitätskonzepts möchte die Stadt Lünen das erarbeiten und lädt Bürgerinnen und Bürger zu den „Mobile-Open-Days“ ein. © Goldstein

Um die Mobilität der Zukunft in Lünen zu gestalten, erarbeitet die Stadtverwaltung in Kooperation mit dem Planungsbüro „raumkom“ derzeit ein Mobilitätskonzept. Teil der Erarbeitung und der Aufstellung des Konzeptes ist es, Bürgerinnen und Bürger zu beteiligen. Auch dazu finden am Freitag, 27. August, von 15 bis 18 Uhr und am Samstag, 28. August, von 11 bis 16 Uhr die Mobile-Open-Days – eine Mobilitätsschau – auf dem Willy-Brandt-Platz am Rathaus statt. Das teilt die Stadt Lünen mit.

Urbane Mobilität kann aus vielen Elementen bestehen. Angebote sind oft aber gar nicht oder nicht ausreichend gut bekannt, heißt es weiter. Die Mobile-Open-Days sollen dabei helfen, einen Überblick zu bekommen. Es werden unterschiedlichste Verkehrsmittel und Fortbewegungsmöglichkeiten von diversen Lüner Anbietern und Akteuren vor Ort vorgestellt. So können nicht nur diverse Zweiräder (elektrisch oder nicht elektrisch) angeschaut und ausprobiert werden, sondern auch Probefahrten mit alternativ angetriebenen Autos gemacht werden. Informationen über lokale und regionale Fortbewegungsmöglichkeiten werden ebenfalls geboten.

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Mobilitätskonzept soll 2022 fertig sein

Die Mobile-Open-Days 2021 sind Bestandteil der Erarbeitung des sogenannten „Integrierten Mobilitätskonzepts Lünen 2035“, das die Weichen für eine neue Mobilität stellen soll. Der politische Beschluss für das Mobilitätskonzept ist im Februar 2019 gefasst worden. Ein Förderantrag für die Erstellung des Konzepts wurde gestellt, im Februar 2020 ging der positive Förderbescheid ein.

Mit „raumkom“ aus Trier hatte die Stadt schließlich im September 2020 ein Planungsbüro gefunden, das das „Integrierte Mobilitätskonzept Lünen 2035“ erstellen wird. Für die Steuerung des Planungsprozesses ist seit Januar 2020 die Verkehrsplanerin Melanie Koischwitz bei der Verwaltung tätig, die das Projekt betreut.

Die Stadt rechnet damit, dass das „Integrierte Mobilitätskonzept Lünen 2035“ Anfang 2022 fertig sein kann. Leitbild und Konzept werden vom Rat der Stadt beschlossen.

Weitere Informationen zum Konzept und zur Veranstaltung gibt es per Mail an melanie.koischwitz.41@luenen.de oder telefonisch unter Tel. (02306) 104 16 94.

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