Mittelalter litt unter dem trüben Wetter der Jetztzeit

Umzug ins Gemeindehaus

Raporius kann zwar den Drachen bändigen, für Sonnenschein sorgen konnte er am Sonntag beim Mittelaltermarkt rund um die Stadtkirche allerdings nicht. Deshalb musste der Zauberkünstler ins Gemeindehaus hinter der Stadtkirche ausweichen – wie viele Akteure mit ihren Darbietungen auch.

Lünen

von Von Magdalena Quiring-Lategahn

, 11.09.2011, 17:32 Uhr / Lesedauer: 1 min
Auch alte Handwerkskunst war beim Mittelaltermarkt zu sehen.

Auch alte Handwerkskunst war beim Mittelaltermarkt zu sehen.

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Mittelaltermarkt

Liebevoll ausgestaltet war der Mittelaltermarkt.
11.09.2011
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Meinrad Bechmann, alias Raporius, der Drachenbändiger, unterhielt mit Tricks und Gags das Publikum.© Foto: Magdalene Quiring-Lategahn
Auch Rittersleut waren beim MIttelaltermarkt vertreten.© Foto: Magdalene Quiring-Lategahn
Mit viel Liebe zum Detail war der Mittelaltermarkt an der Stadtkirche vorbereitet worden.Die Stände boten Schutz vor dem Regen.© Foto: Magdalene Quiring-Lategahn
Am offenen Feuer konnte Stockbrot gebacken werden.© Foto: Magdalene Quiring-Lategahn
Drachenbezwinger gingen spielerisch zur Sache.© Foto: Magdalene Quiring-Lategahn
In den Gemeindesaal wurde das "Spektakulum Improvisationi" verlegt. Das Publikum hatte seinen Spaß.© Foto: Magdalene Quiring-Lategahn
Auch Kränze konnten beim Mittelaltermarkt gefertigt werden.© Foto: Magdalene Quiring-Lategahn
Auch alte Handwerkskunst war beim Mittelaltermarkt zu sehen.© Foto: Magdalene Quiring-Lategahn
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Liebevoll ausgestaltet war der Mittelaltermarkt.
11.09.2011
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Meinrad Bechmann, alias Raporius, der Drachenbändiger, unterhielt mit Tricks und Gags das Publikum.© Foto: Magdalene Quiring-Lategahn
Auch Rittersleut waren beim MIttelaltermarkt vertreten.© Foto: Magdalene Quiring-Lategahn
Mit viel Liebe zum Detail war der Mittelaltermarkt an der Stadtkirche vorbereitet worden.Die Stände boten Schutz vor dem Regen.© Foto: Magdalene Quiring-Lategahn
Am offenen Feuer konnte Stockbrot gebacken werden.© Foto: Magdalene Quiring-Lategahn
Drachenbezwinger gingen spielerisch zur Sache.© Foto: Magdalene Quiring-Lategahn
In den Gemeindesaal wurde das "Spektakulum Improvisationi" verlegt. Das Publikum hatte seinen Spaß.© Foto: Magdalene Quiring-Lategahn
Auch Kränze konnten beim Mittelaltermarkt gefertigt werden.© Foto: Magdalene Quiring-Lategahn
Auch alte Handwerkskunst war beim Mittelaltermarkt zu sehen.© Foto: Magdalene Quiring-Lategahn
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Der Mittelaltermarkt punktete auch mit Aktionen an schön gestalteten Ständen: Wer wollte, konnte Stockbrot am offenen Feuer backen, Wolle filzen oder den Spinnerinnen bei ihrer alten Handwerkskunst zuschauen. An einem Stand wurden Kränze gebunden, an einem anderen für einen Taler Kerzen gefärbt. Sogar Drachentöten war möglich – mit einem Speer an einem Holzmodell. Und natürlich gab es viele Köstlichkeiten, mit denen sich die Besucher stärken konnten.

Das „Spektakulum Improvisationi“ führte die Hexe, die den Menschen vorgegaukelt hatte, sie mit Kräutern heilen zu können, im Gemeindesaal vor. Da stand bereits ein Skelett. Und auf dem Strohballen wimmelte es von „Spinnen“, die die Gäste bekamen, die einen alten Spruch deuten konnten, beispielsweise was es heißt, etwas auf die hohe Kante zu legen. Darum ging es auch dem Förderverein „Rettet die Stadtkirche“, der für die Sanierung von Kirche und Orgel sammelt. Vorsitzender Günter Tessmer freute sich über die Spendenfreudigkeit etlicher Gäste und darüber, dass nach anderthalb Stunden schon 20 Liter Suppe verkauft worden waren.

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