Mobilitätskonzept für Lünen: Planungsbüro hat seine Arbeit aufgenommen

Verkehr

Die Stadt Lünen hat ein Planungsbüro aus Trier mit dem neuen Mobilitätskonzept für die Stadt beauftragt. Dabei sollen auch die Lüner Bürger miteinbezogen werden.

Lünen

, 15.09.2020, 14:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das neue Mobilitätskonzept soll nicht nur den Verkehr mit PKW, sondern beispielsweise auch den ÖPNV und den Radverkehr sowie Fußgänger miteinbeziehen.

Das neue Mobilitätskonzept soll nicht nur den Verkehr mit PKW, sondern beispielsweise auch den ÖPNV und den Radverkehr sowie Fußgänger miteinbeziehen. © Goldstein

Die Arbeit am Lüner Mobilitätskonzept schreitet voran. Die Stadt hat nun ein Planungsbüro gefunden, das das „Integrierte Mobilitätskonzept Lünen 2035“ erstellen wird, wie sie in einer Pressemeldung mitteilt. Dabei handelt es sich um das Büro „raumkom“ aus Trier. Dieses hat seine Arbeit bereits aufgenommen und verschafft sich aktuell einen Überblick über die Situation in Lünen und Umgebung.

Außerdem will die Stadt einen „Beirat Mobilität“ ins Leben rufen, der beratend tätig würde. Dieser könne sich aus Vertretern der Fraktionen, externen Vertretern von Verbänden und Institutionen und der Verwaltung zusammensetzen, so der Technische Beigeordnete Arnold Reeker.

Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger

Auf dem Weg zum Konzept sollen aber alle Lünerinnen und Lüner mitreden können: Eine erste Beteiligung könne eventuell noch in diesem Jahr stattfinden. Stadt und Planungsbüro wollen dabei unter anderem auf Online-Formate setzen. Wenn Corona es erlaubt, werde die Öffentlichkeit aber auch schon in diesem Winter im Rahmen von Workshops mitreden können.

Zentral beim neuen Mobilitätskonzept sei eine ganzheitliche Strategie, in die alle Verkehrsarten einbezogen werden sollen. Die Stadt rechnet damit, dass das Konzept Anfang 2022 fertig sein kann. Sowohl das Leitbild als auch das fertige Konzept werden vom Rat der Stadt beschlossen.

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