Mopedfahrer stören Fußgänger

LÜNEN-SÜD Sicherheit vor allem für die Kinder und Jugendlichen sollte der nach dem verstorbenen Präsidenten des VfB Lünen-Süd, Karl-Kiehm, benannte Weg, insbesondere im Abschnitt zwischen der Siedlung An der Steinhalde und dem Clubhaus bringen.

04.11.2007 / Lesedauer: 2 min

Er wurde aufwändig gepflastert und mit Laternen ausgestattet. Die Erfahrung zeigt nun, dass der Fußweg, den auch Radfahrer benutzen dürfen, auch mit Mopeds schnell befahren wird, so dass ein neuer Gefahrenpunkt entstanden ist. Hauptkommissar, Gisbert Kappelhoff, riet gefährdeten Fußgängern, sich die Kennzeichen aufzuschreiben und sie der Polizei zu melden. Der Bezirksbeamte für Lünen-Süd folgte am Freitag einer Einladung der Siedlergemeinschaft Oberbecker zu einer Versammlung im Hundeheim Lünen-Süd. Auch das häufige Fahren von Kindern und Jugendlichen ohne Licht monierte ein Versammlungsteilnehmer.

Jugendverkehrsschule

Dieses Faktum bestätigte der Polizist: Aus seiner Sicht lasse der verkehrssichere Zustand der Räder nach Abschluss des Trainings in der Jugendverkehrsschule rasch nach. Insgesamt, so zeige die Polizeistatistik, verunglückten Jungen zwischen zehn und 14 Jahren am häufigsten. Einen Gefahrenpunkt sehen Anwohner beim Verlassen der Siedlung am Oberbecker Weg: Häufig würde bei der Einfahrt nach Lünen-Süd von Derne mit zu hoher Geschwindigkeit gefahren.

Verkehrsteilnehmer

Was die Hoffmannstraße betrifft, so konnte Gisbert Kappelhoff eine Anregung mitnehmen: Es wurde vorgeschlagen, die Tempo-30km/h-Regelung statt mit weiteren Schildern durch Aufmalen der Zahl auf die Fahrbahn in die Köpfe der Verkehrsteilnehmer zu bringen. Das Problem: Von der Derner Straße fällt die Straße in Richtung Spielplatz am Rondell ab, ist breit und verläuft geradlinig- Faktoren, die zum schnelleren Fahren verleiten. Neben der Diskussion zu Verkehrsfragen gab der Polizist Tipps zur Verhütung von Straftaten. Siedlervorsitzender Riolf Fähnrich hatte außerdem Matthias Winter, Geschäftsführer der Firma Möller Kanalreinigung, die neue Gartenfachwartin der Gemeinschaft Ana Barajas, sowie Schiedsmann Klaus Schröder eingeladen; letzterer musste berufsbedingt absagen.

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