Mühle erstahlt nach zehn Jahren Arbeit in neuem Glanz

Schlossmühle Buddenburg

Ein renovierungsbedürftiges, altes Gemäuer ist in den letzten zehn Jahren zu einem Schmuckstück geworden: Die Sanierung der Schlossmühle Buddenburg kostete den Verein Mühlenfreunde eine halbe Million Euro, viel Arbeit und manch schlaflose Nacht. Am Freitag aber wurde gefeiert.

LÜNEN

von Von Magdalene Quiring-Lategahn

, 16.09.2012, 11:50 Uhr / Lesedauer: 2 min
Gunnar Madeheim trat in mittelalterlicher Müller-Tracht auf und präsentierte den "Mühlenschluck".

Gunnar Madeheim trat in mittelalterlicher Müller-Tracht auf und präsentierte den "Mühlenschluck".

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Mühlenfreunde feiern Kleinod

Zehn Jahre hat es gedauert, doch das Ergebnis ist großartig: Die sanierte Schlossmühle Buddenburg. Viel Arbeit haben die Mühlenfreunde investiert, eine halbe Million Euro hat das Projekt gekostet. Jetzt wurde gefeiert.
16.09.2012
/
Gunnar Madeheim trat in mittelalterlicher Müller-Tracht auf und präsentierte den "Mühlenschluck".© Foto: Magdalene Quiring-Lategahn
Zahlreiche Gäste feierten das 10-jährige Bestehen der Mühlenfreunde Lippholthausen.© Foto: Magdalene Quiring-Lategahn
Freude über die restaurierte Schlossmühle: Friedhelm Schroeter (r.), Vorsitzender der Mühlenfreunde mit Stellvertreter Wilfried Weineck (l.) und Gunnar Madeheim.© Foto: Magdalene Quiring-Lategahn
Sabine Patischinsky unterhielt die Gäste mit Müller- und Wanderliedern.© Foto: Magdalene Quiring-Lategahn
Heide und Albert Dubois waren Mieter der Schlossmühle. Heide Dubois hat 30 Jahre lang dort ehrenamtlich gewirkt.© Foto: Magdalene Quiring-Lategahn
Ein Blick in die restaurierte Mühle.© Foto: Magdalene Quiring-Lategahn
Auch Franz-Josef Kniola, Präsident der NRW-Stiftung Denkmalpflege, freute sich über das tolle Ergebnis der Mühlensanierung.© Foto: Magdalene Quiring-Lategahn
Wegen des Regens musste die Veranstaltung ins Innere der Mühle verlegt werden, wo es für alle einen "Mühlenschluck" gab.© Foto: Magdalene Quiring-Lategahn
In Müller-Tracht präsentierte Gunnar Madeheim den Gästen den Mühlenschluck.© Foto: Magdalene Quiring-Lategahn
Ein Blick in die restaurierte Mühle.© Foto: Magdalene Quiring-Lategahn
Schlagworte

Stilecht in mittelalterlicher Müllerkluft hatte Gunnar Madeheim die Gäste empfangen, darunter auch Heide Dubois mit Ehemann Albert als langjährige Bewohner, die 30 Jahre ehrenamtlich die Mühle gepflegt und Interessierten gezeigt hatten. „Es ist gut geworden“, freute sich Albert Dubois über die Sanierung.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Mühlenfreunde feiern Kleinod

Zehn Jahre hat es gedauert, doch das Ergebnis ist großartig: Die sanierte Schlossmühle Buddenburg. Viel Arbeit haben die Mühlenfreunde investiert, eine halbe Million Euro hat das Projekt gekostet. Jetzt wurde gefeiert.
16.09.2012
/
Gunnar Madeheim trat in mittelalterlicher Müller-Tracht auf und präsentierte den "Mühlenschluck".© Foto: Magdalene Quiring-Lategahn
Zahlreiche Gäste feierten das 10-jährige Bestehen der Mühlenfreunde Lippholthausen.© Foto: Magdalene Quiring-Lategahn
Freude über die restaurierte Schlossmühle: Friedhelm Schroeter (r.), Vorsitzender der Mühlenfreunde mit Stellvertreter Wilfried Weineck (l.) und Gunnar Madeheim.© Foto: Magdalene Quiring-Lategahn
Sabine Patischinsky unterhielt die Gäste mit Müller- und Wanderliedern.© Foto: Magdalene Quiring-Lategahn
Heide und Albert Dubois waren Mieter der Schlossmühle. Heide Dubois hat 30 Jahre lang dort ehrenamtlich gewirkt.© Foto: Magdalene Quiring-Lategahn
Ein Blick in die restaurierte Mühle.© Foto: Magdalene Quiring-Lategahn
Auch Franz-Josef Kniola, Präsident der NRW-Stiftung Denkmalpflege, freute sich über das tolle Ergebnis der Mühlensanierung.© Foto: Magdalene Quiring-Lategahn
Wegen des Regens musste die Veranstaltung ins Innere der Mühle verlegt werden, wo es für alle einen "Mühlenschluck" gab.© Foto: Magdalene Quiring-Lategahn
In Müller-Tracht präsentierte Gunnar Madeheim den Gästen den Mühlenschluck.© Foto: Magdalene Quiring-Lategahn
Ein Blick in die restaurierte Mühle.© Foto: Magdalene Quiring-Lategahn
Schlagworte

„Die können doch die Mühle nicht verkloppen“, hatte sich Friedhelm Schroeter mit Gleichgesinnten vor zehn Jahren gedacht, als die klamme Stadt den renovierungsbedürftigen Klotz am Bein loswerden wollte. Obwohl zunächst mittellos, kaufte der zwischenzeitlich gegründete Verein für 20 000 Euro das 250 Jahre alte Gebäude. Die erste Kostenschätzung der Sanierung lag bei 100 000 Euro, nach einem Blick auf die Holzbalken erhöhten die Mühlenfreunde auf 220 000 Euro.

Dass es später eine halbe Million würde, war damals noch nicht zu ahnen. Vandalismus und ein Konto mehrfach im Minus haben für manche schlaflose Nacht gesorgt. Doch die Mühlenfreunde blieben zuversichtlich, dank der Unterstützung viele Sponsoren und Spender, aber auch von Franz-Josef Kniola, dem Präsidenten der NRW-Stiftung, die 190.000 Euro beisteuerte. „Ich hatte immer das Vertrauen, dass die Jung das packen“, sagt er am Freitag. Mittlerweile ist die Schlossmühle zum Motiv der Stiftungskampagne „Schütze, was du liebst“ geworden.

Michael Haustein, stellvertretender Bürgermeister, lobt Kraft, Ausdauer und Verhandlungsgeschick der Mühlenfreunde, die sich nicht nur auf Fördermittel verlassen, sondern selbst die Ärmel hochgekrempelt hätten: „Sie haben die Mühle zu einem Schatzkästchen ausgebaut.“

Lesen Sie jetzt