Multikulturelles Forum bleibt erstmal im Bergmannsmuseum Lünen-Süd

Verlängerung des Mietvertrags

Das Multikulturelle Forum hat seinen Standort in Lünen-Süd für mindestens weitere zwei Jahre gesichert. Wie es dann weitergeht, ist offen. Am 4. Mai findet das traditionelle Hausfest statt.

Lünen

, 16.02.2019, 10:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Multikulturelles Forum bleibt erstmal im Bergmannsmuseum Lünen-Süd

Der Standort des Mutlikulturellen Forums in der Bahnstraße Lünen-Süd bleibt bis mindestens Ende 2020 bestehen. © Multikulturelles Forum

Das Multikulturelle Forum darf aufatmen: Die Zweigstelle Lünen-Süd des Vereins kann für mindestens zwei weitere Jahre in den Räumlichkeiten des Bergmannsmuseums in der Bahnstraße Lünen-Süd bleiben. Nachdem die Zukunft des Standorts im vergangenen Jahr noch ungewiss war, wurde der zum Jahresende ausgelaufene Mievertrag zwischen dem Verein und der Stadt Lünen nun vorerst bis 2020 verlängert. Das teilte der Verein jetzt mit.

Bereits im Vorfeld hatten intensive Gespräche zwischen dem Geschäftsführer des Multikulturellen Forums, Kenan Küçük, und dem Beigeordneten der Stadt Lünen, Horst Müller-Baß, stattgefunden, die den Weg für die Fortsetzung des Mietverhältnisses ebneten. „Dank der Einigung können wir nun weiterhin in Lünen-Süd aktiv sein“, teilt Küçük zufrieden mit.

Machbarkeitsstudie für die Zeit danach

Auch die Stadtverwaltung Lünen zeigt sich erfreut über die Fortsetzung der Kooperation mit dem Multikulturellen Forum. „Es freut mich sehr, dass das Multikulturelle Forum e. V. für weitere zwei Jahre die Bewirtschaftung des Bergmannmuseums übernimmt und dieser Treffpunkt im Stadtteil Lünen-Süd erhalten bleibt“, so Müller-Baß. Wie die Nutzung ab dem Jahr 2021 aussehen könnte, soll eine Machbarkeitsstudie zeigen.

Das Bergmannsmuseum steht somit weiterhin interessierten Bürgerinnen und Bürgern offen, auch Vereine und Initiativen können die Räumlichkeiten auf Anfrage nutzen. Außerdem findet dort am Samstag, 4. Mai, wieder das traditionelle Multi-Kulti-Hausfest statt, an dem sich Gruppen beispielsweise durch Bühnenauftritte, Aktions- oder Verkaufsstände beteiligen können.

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