Multikulturelles Stadtfest Lünen steigt 2016 wieder

Finanzierung gesichert

Das Multikulturelle Stadtfest in Lünen findet in diesem Jahr statt. Die bestätigte Gürbüz Demirhan, Vorsitzender des Integrationsrat, bei einer Sitzung am Donnerstag. Im vergangenen Jahr musste das Fest ausfallen - die Finanzierung konnte nicht aufgebracht werden. Das Problem wurde nun gelöst. Und auch der Termin steht fest.

LÜNEN

, 12.02.2016, 19:23 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die TYgem-Folklore-Tanzgruppe "Zeybek" präsentierte beim Multikulturellen Stadtfest 2013 farbenfrohe Darbietungen. Ähnlich bunt soll es in diesem Jahr werden.

Die TYgem-Folklore-Tanzgruppe "Zeybek" präsentierte beim Multikulturellen Stadtfest 2013 farbenfrohe Darbietungen. Ähnlich bunt soll es in diesem Jahr werden.

Im vergangenen Jahr hatte das Fest noch aus finanziellen Gründen abgesagt werden müssen – 8000 Euro fehlten im Haushalt. Dass das 2016 nicht passiert, habe Erster Beigeordneter Horst Müller-Baß im Gespräch mit Integrationsrats-Mitgliedern zugesichert. Das Stadtfest werde am 21. Mai über die Bühne gehen, erklärte Integrationsbeauftragte Dr. Aysun Aydemir – das sei auch schon mit den Verantwortlichen vom Ordnungsamt abgesprochen.

Fest nicht auf dem Marktplatz

Ein früher Ramadan, die Sommerferien, Veranstaltungen zum Stadtjubiläum – die Datumsfindung habe sich schwierig gestaltet, berichtete Aydemir. Darum sei man schließlich auch mit dem 21. Mai zufrieden gewesen, dem Tag des DFB-Pokalfinales. „Das Multikulturelle Fest wird ohnehin gegen 17.30 Uhr enden“, erklärte Aydemir.

Beim Multikulturellen Stadtfest gibt es viele Stände und Aufführungen, in den vergangenen Jahren ist das meist auf dem Marktplatz passiert. Das wird in diesem Jahr nicht möglich sein. „Wir dürfen nicht auf den Marktplatz, wegen der Umbaumaßnahmen dürfen dort keine Feste mehr stattfinden“, sagte Aydemir.

Buntes Bühnenprogramm

Stattdessen werde man auf die Fußgängerzone ausweichen, Stände und Bühne zwischen Altem Markt und Christinentor aufbauen. „Die einzelnen Stände haben jetzt nicht mehr so viel Platz wie vorher“, sagte Aydemir, „aber das Bühnenprogramm wird genau so bunt wie immer.“

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