Die Polizei hat die „Fridays for Future“-Demo am 19. März in Lünen begleitet. Weil die Tour über Hauptverkehrsstraßen führte, waren viele Motorräder zum Schutz der Demonstranten im Einsatz.
Die Polizei hat die "Fridays for Future"-Demo am 19. März in Lünen begleitet. Weil die Tour über Hauptverkehrsstraßen führte, waren viele Motorräder zum Schutz der Demonstranten im Einsatz. © Claeßen
Meinung

Muss es immer das Motorrad sein?

Die Polizei hat die „Fridays for Future“-Demo in Lünen gut begleitet - allerdings mit überraschend vielen Fahrzeugen. Unser Autor fragt sich, ob es da nicht auch Alternativen geben könnte.

Irgendeiner meckert immer. Das dachte ich auch, als der wütende Mann am Rande der „Fridays for Future“-Demo in Lünen auf mich zukam. Es sind ja meistens Männer, in der Regel etwas älter und gerne hinterm Steuer großer Autos, die nicht drauf klarkommen, dass Jugendliche es irgendwie doof finden, wenn man ihnen die Zukunft verbaut. Doch dann sagte dieser Mann etwas, das gar nicht mal so abwegig war: „Die machen eine Demo für die Umwelt, und dann fahren hier nur Motorräder und Mannschaftswagen rum.“

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Redaktion Lünen
Journalist, Vater, Ehemann. Möglicherweise sogar in dieser Reihenfolge. Eigentlich Chefreporter für Lünen, Selm, Olfen und Nordkirchen. Trotzdem behält er auch gerne das Geschehen hinter den jeweiligen Ortsausgangsschildern im Blick - falls der Wahnsinn doch mal um sich greifen sollte.
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