Nach Leukämie: So geht es der Mutter aus Lünen

Video-Besuch bei Hatice Özyurt

Dreifache Mutter (33) aus Lünen an Leukämie erkrankt - diese Nachricht bewegte Anfang 2015 viele Menschen in der Region. Tausende wollten helfen. Neun Monate später ist Hatice Özyurt wieder zu Hause. Im Video-Interview sagt die mittlerweile 34-Jährige, wie es ihr heute geht. Und sie dankt vielen Menschen.

LÜNEN

, 21.10.2015 / Lesedauer: 2 min
Nach Leukämie: So geht es der Mutter aus Lünen

Hatice Özyurt mit ihrem Mann Ismail und ihrem Jüngsten, dem zweijährigen Yussuv.

Eine schwere Zeit liegt hinter Hatice Özyurt und ihrer Familie. Aber es gibt ein Happy-End für die dreifache Mutter aus Lünen-Brambauer. Rückblick: Kurz vor Weihnachten 2014 bekam sie die Diagnose „Blutkrebs“. Viele Monate lag die heute 34-Jährige im Krankenhaus.

Jetzt wurden keine Krebszellen mehr gefunden. Kurz vor ihrem Geburtstag Mitte Oktober kam diese Nachricht aus der Uni-Klinik Münster. Das schönste Geburtstagsgeschenk für sie. Die Erlösung kam für sie im Frühjahr 2015: Nach Chemotherapie und Bestrahlungen hatte die Knochenmarkspende ihrer Tante aus der Türkei sie gerettet.

In Brambauer und der Türkei nach Spendern gesucht

Ihr Mann Ismail hatte die Idee gehabt, nach einer Typisierungsaktion im Bürgerhaus Brambauer auch eine Typisierung im gemeinsamen Heimatort in der Türkei zu organisieren. Und da fand man die geeignete Spenderin, die Schwester ihres Vaters. Die Übereinstimmung: 100 Prozent. Im Frühjahr reiste die Tante nach Deutschland. In Münster fand dann die Knochenmarkspende statt.

Jetzt will sich Hatice Özyurt bei den vielen Menschen bedanken, die ihr und ihrer Familie beigestanden und geholfen haben.

 

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