Neuer Radweg zwischen Lünen und Bergkamen kommt voran

Internationale Gartenausstellung

Bergkamen und Lünen sind beide Träger der Internationalen Gartenausstellung 2027. Eines der Projekte ist der Radweg, der beide Städte verbinden soll. Das Projekt macht Fortschritte.

Lünen

, 19.12.2020, 11:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Internationale Gartenschau soll zu einem Highlight für Lünen und Bergkamen werden.

Die Internationale Gartenschau soll zu einem Highlight für Lünen und Bergkamen werden. © RVR / Büro Landschaft Planen+Bau

Wie die Stadt Lünen in einer Pressemitteilung bekannt gibt, werden Lünen und Bergkamen für den Bau des IGA-Radwegs sieben Millionen Euro Fördermittel erhalten.

Die beiden Städte sind gemeinsame Träger eines „Zukunftsgartens“, also eines Standortes der Internationalen Gartenausstellung Metropole Ruhr 2027 (IGA 2027). Der Radweg wird am Lüner Hauptbahnhof beginnen und über die Fläche der ehemaligen Zeche Victoria I/II verlaufen

Entlang des Schwansbeller Weges geht es dann zum Datteln-Hamm-Kanal und von dort in Richtung Bergkamen, entlang der Wasserstadt Aden bis hin zur Marina Rünthe.

Bei der Planung werden sowohl die Anschlüsse an den zukünftigen Radschnellweg RS 1 in Bergkamen-Rünthe als auch die Verbindungen zum Bahnhof Preußen, zur Lüner Innenstadt und in die angrenzenden Stadtteile beider Städte berücksichtigt. Der Großteil der Fördersumme (5,8 Millionen Euro) entfällt auf die Stadt Lünen.

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So soll der Verlauf des neuen Radweges aussehen.

So soll der Verlauf des neuen Radweges aussehen. © Stadt Lünen

Lünens Technischer Beigeordneter Arnold Reeker sagt zur Bedeutung des Projekts und der jetzt zugesagten Förderung: „Mit diesem Zuwendungsbescheid haben wir die Finanzierung für das Rückgrat des Zukunftsgartens Bergkamen/Lünen gesichert.“

Nach dem Erhalt des Förderbescheids können die Verwaltungen beider Städte in die Detailplanungen für den IGA-Radweg einsteigen. Erste Abschnitte könnten dann voraussichtlich im Jahr 2022 gebaut werden.

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