Naturwissenschaft zum Anfassen

Elisabeth-Schule

Fliegende Luftballons, Bälle die durch Unterdruck wie durch Zauberhand kleben, optische Täuschungen und Pendel, die ihre Kreise ziehen: Donnerstag war Miniphänomenta in der Elisabeth-Schule am Karrenberg.

BRAMBAUER

von Von Britta Linnhoff

, 23.09.2011, 07:22 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die drei Schwestern Celine, Fiona und Chiara waren am Donnerstag mit Mama auch bei der Miniphänomenta. Hier testen sie gerade den "Rollenden Würfel".

Die drei Schwestern Celine, Fiona und Chiara waren am Donnerstag mit Mama auch bei der Miniphänomenta. Hier testen sie gerade den "Rollenden Würfel".

Das haben auch die Mädchen und Jungen der Elisabeth-Schule auch so gemacht – zwei Wochen lang, jeden Tag eine Schulstunde. Marcus Seck, Klassenlehrer der 2 b: „Es gab keine Einführung für die Kinder, sie sollten einfach ausprobieren“. Das haben sie offenbar mit großem Interesse gemacht, gestern hörten die Eltern so manche Erklärung für die manchmal wirklich verblüffenden Experimente. Allerdings: Nach diesem Nachmittag der offenen Tür verschwinden die Experimentierstationen – erfunden von der Uni Flensburg und unterstützt von der Landesvereinigung der Arbeitgeberverbände – wieder. Damit die Kinder am Karrenberg auch später noch etwas davon haben, will die Schule versuchen, einige Stationen nachzubauen. So waren die Lehrer gestern beim Tag der Offenen Tür auch auf der Suche nach handwerklich begabten Eltern.

Ein Elternabend soll konkret informieren. Gedacht ist die Miniphänomenta, um die so genannten MINT-Fächer ( Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik), die im Alltag unmittelbar kaum noch eine Rolle spielen, den Grundschülern ein bisschen näher zu bringen. Überall in der Schule duftete es am Donnerstag nach Kaffee, Kuchen, Waffeln und besonderen türkischen Köstlichkeiten.

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