Neubaugebiet an der Bergkampstraße geplant

20 Wohneinheiten

Die Stadt Lünen will weitere attraktive Wohnflächen schaffen. An der Bergkampstraße soll ein neues Baugebiet entstehen - für über 20 freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser. Der Ausschuss für Stadtentwicklung hat die Aufstellung des Bebauungsplans beschließen bereits beschlossen.

Nordlünen

, 14.09.2015, 15:11 Uhr / Lesedauer: 1 min
Neubaugebiet an der Bergkampstraße geplant

Auf dieser Brachfläche südlich der Bergkampstraße will die Stadt Wohnungsbau ermöglichen. Rechts ein Gebäude der früheren Gärtnerei.

"Wir halten die Zeit für reif", kommentierte Beigeordneter Matthias Buckesfeld das Vorhaben der Stadt, zwischen der Bergkampstraße und dem Schulzentrum Brusenkamp ein neues Baugebiet zu erschließen. Die Stadt Lünen will die 1,2 Hektar große Fläche selbst vermarkten.

"Wir wollen direkt an den Endverbraucher, also den Lüner oder Neu-Lüner verkaufen", sagt Buckesfeld. Das Gelände der ehemaligen Gärtnerei Grünewald solle nicht über Investoren und Bauträger erschlossen werden. "Wir wollen, dass sich hier ganz normale Leute und junge Familien ansiedeln können", sagt Buckesfeld.

Keine Luxusgrundstücke, sondern Parzellen von 400 bis 600 Quadratmeter

Die Stadt verhandelt derzeit mit dem Eigentümer des Geländes. Seit Anfang 2012 ist die Gärtnerei an der Bergkampstraße 27 geschlossen. Die Stadt hat konkrete Vorstellungen, wie das neue Baugebiet aussehen soll. "Es soll hier keine Luxusgrundstücke von 1000 oder 2000 Quadratmetern Größe geben", sagt Buckesfeld, "sondern Parzellen von 450 bis 600 Quadratmetern." Die Bebauung soll sich hinsichtlich der Grundstücksgröße, Baudichte und der Gebäudehöhe an der östlichen Nachbarschaft an der Marie-Curie-Straße orientieren.

Bei zwei Enthaltungen der Grünen hat der Ausschuss für Stadtentwicklung den Plan nun beschlossen. Arno Feller begrüßte für die CDU die Entscheidung des Rates, schließlich sei diese Wohnbebauung ein „Segment mit Nachholbedarf“: Bezahlbare Preise bei attraktiver Lage.

Pläne werden ausgelegt

Die einzigen Enthaltungen kamen aus der Grünen-Fraktion: Thomas Matthée (Foto) bezweifelte, dass der Bedarf an Wohnbebauung tatsächlich so hoch sei – und wollte dem Plan deshalb so nicht zustimmen. Dass der Bedarf hoch sei, zeigten alleine die an vielen Stellen im Stadtgebiet sehr hohen Preise, entgegnete dagegen Beigeordneter Matthias Buckesfeld.

Im nächsten Schritt werden die Pläne zur Öffentlichkeitsbeteiligung im Rathaus ausgelegt werden, bevor die Brachfläche dann endgültig bebaut werden kann.

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