Neue Ampelmännchen an vier Lüner Kreuzungen: Bergleute und Römer weisen den Weg

Streuscheiben

Bergleute und Römer signalisieren seit Montag (3.2.) in Lünen den Fußgängerinnen und Fußgängern, ob sie die Straße überqueren dürfen oder stehen bleiben müssen.

Lünen

03.02.2020, 17:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Neue Ampelmännchen an vier Lüner Kreuzungen: Bergleute und Römer weisen den Weg

Ein Bergmann leuchtet grün an der Konrad-Adenauer-Straße. Mitarbeiter einer Fachfirma tauschten am Montag (3.2.) die Symbole an vier Ampelanlagen in Lünen aus. © Stadt Lünen

Die Stadt Lünen hat an vier Kreuzungen die sogenannten Streuscheiben an den Ampelanlagen ausgewechselt, die bestimmen, welche Symbole in Rot oder Grün zu sehen sind.

Damit hat die Stadtverwaltung einen Beschluss des Rates der Stadt Lünen aus dem vergangenen Jahr umgesetzt, der mit den Stimmen aus den Fraktionen der SPD, GFL, Piraten/Freie Wähler, der Linken und der Grünen gefasst worden war.

Der Bergmann mit der Grubenlampe in der Hand leuchtet an den Kreuzungen der Konrad-Adenauer-Straße mit der Moltkestraße und am Fußgängerüberweg an der Alstedder Straße in Höhe der Supermärkte Rewe und Lidl.

An der Victoria-Siedlung

Auch an der Kreuzung der Münsterstraße mit der Barbara- und der Steinstraße, also direkt an der Victoria-Siedlung, gibt es jetzt Bergleute statt der gewohnten Piktogramme. An der Kreuzung der Kamener Straße mit der Kreuzstraße in Beckinghausen geben ab sofort Römer die Signale zum Gehen oder Stehen.

Erinnerung an Lüner Geschichte

Die neuen Piktogramme sollen an die Lüner Geschichte erinnern. Der Römer weist auf das Römerlager Beckinghausen hin, das Anfang des 20. Jahrhunderts entdeckt wurde. Das Grubenmännchen steht für den Bergbau, der Lünen vor allem mit den Zechen Preußen, Minister Achenbach und Victoria über ein Jahrhundert lang geprägt hat.

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