Neue Grünphasen für die Ampeln an der Moltkestraße

Stadt bessert nach

Die Stadt hat am Wochenende (19./20.1.) die Ampelanlage an der Kreuzung Moltkestraße/Konrad-Adenauer-Straße neu programmieren lassen. Damit reagiert sie auf die Staus auf der Moltkestraße.

Lünen

21.01.2019, 16:51 Uhr / Lesedauer: 1 min
Neue Grünphasen für die Ampeln an der Moltkestraße

Die Ampeln an der Kreuzung Konrad-Adenauer-Straße/Moltkestraße/Dortmunder Straße wurden neu programmiert. © Storks (A)

In einer Pressemitteilung der Stadt Lünen heißt es: „Bei ersten Beobachtungen nach der Umgestaltung der Kreuzung war aufgefallen, dass es immer wieder zu Rückstaus in die Moltkestraße kam, die nicht nur den Privat- und Wirtschaftsverkehr, sondern auch die Busse der VKU stark behinderten.“

Ungeduldige Autofahrer hatten sich zudem auf den neuen Fahrradstreifen eingeordnet und damit die Radfahrer gefährdet.

Warten auf den Gegenverkehr

Die Rückstaus waren entstanden, weil beide Richtungen der Moltkestraße gleichzeitig „Grün“ bekamen. Linksabbieger mussten bei Grün auf den Gegenverkehr warten und hinter ihnen staute sich der Verkehr. Die Stadt hatte bereits im Dezember versichert, hier nachbessern zu wollen.

Die neue Ampelschaltung sieht vor, dass die beiden Richtungen der Moltkestraße nicht mehr gleichzeitig, sondern nacheinander freigegeben werden.

Linksabbieger haben dann bei Grünlicht freie Fahrt. Dadurch sollen die Rückstaus zurückgehen. Außerdem wird die Wartezeit verkürzt, sodass ein geringerer Anreiz besteht, sich falsch einzuordnen.

Keine „Grüne Welle“

Die Einrichtung getrennter Grünzeiten für beide Richtungen der Moltkestraße hat zur Folge, dass die Kreuzung nicht mehr an die „Grüne Welle“ auf der Konrad-Adenauer-Straße angepasst sein wird. Bei der Programmierung der neuen Grünzeitanteile sei aber, so ein Stadtsprecher, die Verkehrsbelastung der Konrad-Adenauer-Straße berücksichtigt worden.

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