Neue Pläne für das Gemeindehaus in Gahmen

Sozio-kulturelles Zentrum

Der Lüner Architekt Peter Freudenhal hat am Mittwoch seine neuesten Pläne zum Projekt "Soziale Stadt Lünen-Gahmen" vorgestellt. Sie betreffen das bisherige Gemeindezentrum Kümperheide, das jetzt in ein sozio-kulturelles Zentrum umgewandelt werden soll.

LÜNEN

von Von Volker Beuckelmann

, 27.01.2011, 12:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Architekt Peter Freudenthal präsentierte erste Rohentwürfe für das soziokulturelle Zentrum Kümperheide. Diese hat Freudenthal in seiner Freizeit ehrenamtlich entwickelt.

Architekt Peter Freudenthal präsentierte erste Rohentwürfe für das soziokulturelle Zentrum Kümperheide. Diese hat Freudenthal in seiner Freizeit ehrenamtlich entwickelt.

Im Stadtteilbeirat stieß sein Vorschlag auf breites Interesse. In der 13.Sitzung zum Projekt stellte Peter Freundenhal seine Idee vor: Das Gemeindezentrum soll erweitert und multifunktioneller werden, ein so genanntes "sozio-kulturelles Zentrum" soll entstehen. „Ziel ist, mit dem veränderten Haus dem ganzen Ortsteil Gahmen einen neuen Schwung, einen neuen Duktus zu geben“, so Freudenthal gegenüber dem Beirat. Offen, freundlich und einladend, so soll das Haus nach der Renovierung daher kommen. Dafür sieht der Architekt folgende Änderungen vor: Das Gebäude soll im mittleren Teil zwischen den Sälen im Westen und dem Jugendbereich im Osten entkernt werden und ein durchgängiger, heller Innenraumbereich entstehen. Durch Trennwände soll die Funktionalitunterschiedlichen Zwecke, inklusive der Kirchenfunktion, geschaffen werden. Außerdem ist die Modernisierung der Sanitär- und technische Anlagen geplant."Grüne Mitte" durch neuem Jugendbereich Im mittleren Teil, so Freudenhals Pläne, soll sich das Haus öffen und eine Terrassenlösung bieten. Außerdem wird der Jugendbereich neu gestaltet und mit einer überdachten Veranda versehen. Der Beirat schlug ergänzt vor, einen geschützten Bereich für Besprechungen zu schaffen. „Wir alle müssen prüfen, ob die angedachten Funktionen richtig sind“, kommentierte Gabriele Schimanski, Vertreterin des Stadtteilbeirates.

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