Neuer Treffpunkt in Alstedde? Erste Ideen für Nutzung der alten Schule

rnThema im Ausschuss

Die alte Schule in Alstedde steht unter Denkmalschutz - kann also nicht abgerissen werden. Was also tun? Ein Inititativkreis hat Ideen, aber die sind - wie so oft - teuer.

Alstedde

, 21.03.2019 / Lesedauer: 3 min

Die alte Schule in Alstedde mit Scheune und Schulgärten steht seit 1865 - und ihre Geschichte soll noch lange nicht zu Ende sein. Denn nachdem der Arbeitskreis Umwelt und Heimat sich erfolgreich dafür eingesetzt hat, dass das Gebäude unter Denkmalschutz gestellt wurde, hat er sich jetzt überlegt, wie es am Alten Kirchweg weitergehen könnte.

Das hat der Initiativkreis (aus Mitgliedern des Arbeitskreises) jetzt mitgeteilt. Demnach könnte die alte Schule ein Begegnungsraum für den gesamten Stadtteil werden, es könnte Platz für Kultur, Bildung, Beratung und Ehrenamt, für Familienförderung und Therapien werden. Diese Ideen, heißt es in der Mitteilung des Initiativkreises, habe man in mehreren Sitzungen entwickelt.

Politik beauftragt die Verwaltung

Gleichzeitig hat sich im Ausschuss für Kultur- und Europaangelegenheiten eine Arbeitsgruppe mit Mitgliedern alller Fraktionen gebildet, die sich ebenfalls Gedanken über eine weitere Nutzung des denkmalgeschützten Gebäudes gemacht hat.

Diese Gedanken sind schließlich in einen Antrag für die Ausschusssitzung am Donnerstag (21. März) gemündet. Darin wird die Verwaltung aufgefordert, zu prüfen, was im Gebäude umsetzbar wäre. Das Ziel laut Antrag: Ein „Bezugspunkt für die lokale Identifikation“ soll entstehen, außerdem soll der Stadtteil für junge Familien attraktiver werden.

Noch nutzt ja die Elterninitiative der Kita Kinderhaus Teile der Räumlichkeiten. Die Kita werde aber voraussichtlich im April 2020 umziehen, heißt es in der Vorlage. Bis dahin müsste dann das neue Gebäude fertig sein, dessen Bau sich immer wieder stark verzögert hatte. Ursprünglich sollte der Neubau schon im August 2018 (!) stehen. Andreas Schroer, Vorstand der Elterninitiative, rechnet damit, dass ein Umzug im Sommer oder Herbst 2020 realistisch ist.

Es werden wohl „erhebliche Investitionen“ nötig sein

All die Ideen wird die Verwaltung wohl prüfen - denn einem Antrag, den alle Fraktionen gemeinsam erarbeitet haben, wird der Ausschuss wohl zustimmen.

Der Initiativkreis hat nach eigenen Angaben schon vorher Kontakt zum Sozial- und Kulturdezernat aufgenommen. Viel zu erfahren war wohl nicht, heißt es in der Mitteilung, aber: „Betont wurde, dass erhebliche Investitionen für die angedachte Nutzung notwendig seien.“

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