Neuer Wintergarten am „Poseidon“: Gäste sollen sich wie im Grünen fühlen

rnRestaurant erweitert

Darauf haben viele Kunden gewartet: Am Restaurant „Poseidon“ entsteht ein Wintergarten mit 100 Plätzen. Das Ambiente soll so sein, dass sich die Gäste wie im Grünen fühlen.

Niederaden

, 11.04.2019 / Lesedauer: 3 min

Die Ausschachtungsarbeiten sind abgeschlossen, jetzt konnte die Betonplatte gegossen werden: Der geplante Bau des Wintergartens am Restaurant „Poseidon“ nimmt nach anfänglichen Verzögerungen Fahrt auf. Inhaber Vasilios Ntoufas, den Stammgäste mit der deutschen Form seines Vornamens „Willi“ nennen, freut sich: „Nach Ostern geht es dann richtig los.“

Alte Kegelbahn wurde abgerissen

Die Pläne zur Erweiterung hat er schon länger. Dafür ließ er die alte Kegelbahn abreißen. Bis alle Anträge und Bauunterlagen zusammen waren, dauerte es. Zumal auch noch Bodenuntersuchungen anstanden. Zwischenzeitlich musste sich Ntoufas von seinem Wunsch, das Glasdach im Sommer komplett zu öffnen, verabschieden. „Wegen des Energienachweises und aus Brandschutzgründen war das nicht möglich.“

Dafür können aber die Seitenwände künftig beiseite geschoben werden. Durch die in Grün und Weiß gehaltene Einrichtung soll die Atmosphäre für die Gäste fast so wie im Garten sein.

Anfragen für Hochzeiten und Geburtstage

Beheizt im Winter und klimatisiert im Sommer, so kann der Wintergarten ganzjährig genutzt werden. „Es gibt schon Anfragen für Hochzeiten und Geburtstagsfeiern. Alle warten gespannt auf die Eröffnung“, sagt Ntoufas.

Seit fast sechs Jahren bietet er mit seiner Frau Georgia und Mitarbeitern im „Poseidon“ an der Kamener Straße 127 griechische Küche an, dazu auch internationale Gerichte. Inzwischen hat der Gastronom das Gebäude samt Grundstück gekauft. Mit dem Wintergarten und weiteren 50 Parkplätzen, investiert er 1 Million Euro in den Standort.

Eröffnung im August

Im August soll der Wintergarten eröffnet werden. Dann sind auch die zusätzlichen 50 Parkplätze, inklusive Behindertenparkplätze, fertig. Auf die zusätzlichen Gäste reagiert der Gastronom mit weiterem Personal. Zu den zehn Beschäftigten sollen vier Mitarbeiter dazukommen. Ntoufas selbst stammt aus einer Gastronomenfamilie und lebt seit seinem 13. Lebensjahr in Deutschland. Er sammelte Erfahrungen auch in großen Hotels.

Dass zu den 85 Plätzen in seinem Restaurant jetzt noch 100 dazukommen, freut ihn. Er hat viele Stammkunden, die Gäste kommen aus Lünen, aber auch aus Bergkamen, Werne und Dortmund.

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