Neues Netzwerk: Eine Apotheke speziell für Familien in Brambauer

Mutter+Kind-Apotheke

In Brambauer gibt es einen neuen Anlaufpunkt für Familien: Die Sonnen-Apotheke an der Waltroper Straße wird Teil des „Mutter+Kind“-Netzwerks. Die Eröffnung fällt allerdings klein aus.

Brambauer

, 31.10.2020, 09:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eröffnung unter Corona-Bedingungen: Kerstin Schlingmann, Filialleiterin der Sonnen-Apotheke, ist dem "Mutter+Kind"-Netzwerk beigetreten und feiert das am Samstag (31. Oktober).

Eröffnung unter Corona-Bedingungen: Kerstin Schlingmann, Filialleiterin der Sonnen-Apotheke, ist dem "Mutter+Kind"-Netzwerk beigetreten und feiert das am Samstag (31. Oktober). © Claeßen

Opa Karl sitzt bereits seit einigen Tagen im Schaufenster der Apotheke. „Er ist so etwas wie das Maskottchen der Mutter+Kind-Apotheken“, sagt Kerstin Schlingmann, Filialleiterin der Sonnen-Apotheke in Brambauer. Opa Karl begegnet Kindern in Pixi-Büchern, Ausmalbildern oder eben als Stoffpuppe - und das ab Samstag (31. Oktober) auch an der Waltroper Straße.

Die Sonnenapotheke wird Teil des „Mutter+Kind“-Netztwerks und will künftig Familien - also auch Vätern - als zentrale Anlaufstelle für Fragen rund um das Wohl von Eltern und Kindern dienen. „Das fängt bei der Beratung zu typischen Problemen wie den Drei-Monats-Koliken oder den ersten Zähnen an“, sagt Kerstin Schlingmann. Darüber hinaus hat die Apotheke jedoch auch Kontakte zu Ärzten, Hebammen, Kitas und Krabbelgruppen aufgebaut, um Familien schnell und unbürokratisch die passenden Ansprechpartner zu nennen. Das gilt zum Beispiel auch für alltägliche Fragen wie die Suche nach einem passenden Babysitter.

„Wir hatten den Eindruck, dass die Nachfrage nach solchen Angebot in Brambauer steigt“, begründet Kerstin Schlingmann den Beitritt zum bundesweiten „Mutter+Kind“-Netzwerk. Gerade beim ersten Kind sind viele Eltern verunsichert: „In der heutigen Zeit steht ein riesiges Angebot an Arzneimitteln auch für die Selbstmedikation zur Verfügung. Doch gerade in der Schwangerschaft und Stillzeit ist größte Vorsicht im Umgang mit Medikamenten angezeigt“, nennt die Apothekerin ein Beispiel.

Die „Eröffnung“ als Mutter+Kind-Apotheke wird am Samstag aufgrund der Corona-Pandemie in kleinem Rahmen stattfinden. „Viele der Spiele und Aktionen, die wir geplant hatten, können nicht stattfinden.“ Trotzdem verspricht Kerstin Schlingmann die ein oder andere Überraschung für kleine und große Gäste.

Weiter Infos gibt es auf der Homepage der neuen „Mutter+Kind“-Apotheke: www.mutterkind-apotheke-luenen.de

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