Notbetreuung wird nur wenig genutzt

Kita-Streik

LÜNEN Der Streik in den städtischen Kitas und Offenen Ganztagsschulen läuft zumindest noch bis Dienstag, 19. Mai. Eine Notbetreuung ist eingerichtet, doch sie wird nur wenig genutzt.

von Von Beate Rottgardt

, 18.05.2009, 12:35 Uhr / Lesedauer: 1 min
Sechs Kinder und sechs Betreuerinnen - so war es am Montag in der Notgruppe, die die Stadt während des Kita- und Ogata-Streiks einrichtete.

Sechs Kinder und sechs Betreuerinnen - so war es am Montag in der Notgruppe, die die Stadt während des Kita- und Ogata-Streiks einrichtete.

Auch noch am Dienstagmorgen. „Aus Kapazitätsgründen steht die Betreuung aber nur für Notfälle zur Verfügung,“ betont Beanka Ganser, stellvertretende Fachbereichsleiterin. Am Montag, dem ersten Tag der Notgruppe, nutzten die Eltern von sechs Mädchen und Jungen die Möglichkeit.

Für Dienstag waren bereits vier weitere Kinder angemeldet worden. Betreut werden sie von einer ausgebildeten Erzieherin, drei Fachoberschul-Praktikantinnen und zwei Berufspraktikantinnen. „Die meisten Eltern haben wohl eine Betreuungslösung mit Großeltern, Nachbarn oder auch untereinander gefunden“, so Beanka Ganser. Sollte der Streik auch in den nächsten Wochen tageweise fortgesetzt werden, habe man im Fachbereich „noch ein paar Ideen in der Hinterhand“. Klar ist aber auch – für alle knapp 1000 Kinder, die in den Kitas und Ogatas betreut werden, keine Notbetreuung möglich ist.

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