Opfer mit Glasscherbe erheblich verletzt

Gerichtsverfahren

LÜNEN Wegen gefährlicher Körperverletzung und Hausfriedensbruch verurteilte das Jugendschöffengericht einen 31-jährigen Lüner zu einer achtmonatigen Freiheitsstrafe. Gegen Auflagen setzte das Gericht die Freiheitsstrafe auf zwei Jahre zur Bewährung aus.

von Von Heinz Greve

, 02.03.2010, 12:58 Uhr / Lesedauer: 1 min
Opfer mit Glasscherbe erheblich verletzt

Als auf Klingeln und Klopfen niemand öffnete, trat der Angeklagte mit seinen Mittätern die Wohnungstür ein und drang in die Wohnung ein. Sofort kam es zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung, in deren Verlauf eine Glasvitrine zu Bruch ging. Mit einer Glasscherbe soll der Angeklagte das Opfer erheblich verletzt haben. Der verletzte Hausbewohner floh und wurde vor dem Haus von einem Autofahrer stark blutend gefunden.   In der Hauptverhandlung gab der Angeklagte zu, bei der Tat dabei gewesen zu sein. Infolge des genossenen Alkohols (1,21 %o) wollte er sich aber an Einzelheiten des Tatablaufs nicht erinnern können. Durch Zeugen, teilweise Mittäter, konnte der Angeklagte jedoch mit einer zur Verurteilung ausreichenden Sicherheit überführt werden.  

Da der Angeklagte nach eigenen Angaben ein Alkoholproblem hat, wurde ihm als Bewährungsauflage u.a. auferlegt, eine Alkoholtherapie zu beginnen. Weiter muss er 60 Stunden gemeinnützige Arbeit nach Weisung seines Bewährungshelfers leisten.

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