Dieses Lämmchen ist an dem Tag geboren worden, als das Steag-Kraftwerk am Horizont der Weide gesprengt wurde. Sein Name stand damit fest. Mutter Jane hat nicht widersprochen. © Sylvia vom Hofe
Industrie und Natur

Osterlamm heißt Steag: Nachwuchs für eine Herde am Rande des Ruhrgebiets

Aus allen Himmelsrichtungen waren am 28. März Kameras auf das alte Lüner Kraftwerk gerichtet. An einer Stelle geriet die Sprengung aber zur Nebensache: die Geschichte des Osterlamms Steag.

Steag liegt am Boden. Aber nur einen Moment. Dann springt er auch schon wieder auf und hüpft über die Weide, als wenn das grüne Gras unter ihm ein Trampolin wäre. Steag ist inzwischen eine Woche alt und quietschfidel – anders als sein steinerner Pate wenige Kilometer weiter westlich. Von dem ehemaligen Lüner Kohlekraftwerk, dem ältesten der 1937 gegründeten Steinkohlen-Elektrizität AG -kurz Steag -, ist nur noch ein Trümmerhaufen übriggeblieben.

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Über die Autorin
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Leiterin des Medienhauses Lünen Wer die Welt begreifen will, muss vor der Haustür anfangen. Darum liebe ich Lokaljournalismus. Ich freue mich jeden Tag über neue Geschichten, neue Begegnungen, neue Debatten – und neue Aha-Effekte für Sie und für mich. Und ich freue mich über Themenvorschläge für Lünen, Selm, Olfen und Nordkirchen.
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