Parken in Lünen: Stadt erinnert an Parkscheiben-Pflicht in Corona-Krise

Verkehr

Die Lüner Parkscheinautomaten bleiben bis auf Weiteres wegen Corona abgeklebt. Wie lange noch, darüber soll die Politik Ende Juni entscheiden. Bis dahin gilt die Parkscheiben-Pflicht.

Lünen

, 29.05.2020, 17:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Archivbild zeigt einen Parkschein-Automaten auf dem Theaterparkplatz in der Lüner City. Wegen Corona sind die Automaten außer Betrieb.

Das Archivbild zeigt einen Parkschein-Automaten auf dem Theaterparkplatz in der Lüner City. Wegen Corona sind die Automaten außer Betrieb. © Maiwald

Seit Beginn der Corona-Krise werden die Parkplätze in der Innenstadt nicht mehr bewirtschaftet. Das bedeutet, dass die Parkscheinautomaten abgeklebt sind und nicht benutzt werden müssen. Obergrenzen für die Parkdauer gibt es aber trotzdem, wie die Stadt am Freitag (29. Mai) erneut erklärte: „Deswegen ist es Pflicht, auf den entsprechenden Parkplätzen eine Parkscheibe ins Auto zu legen.“

Wie Stadtsprecher Benedikt Spangardt sagte, mache die Stadt alle Autofahrer auf diese Regel aufmerksam:

„Sie galt übrigens auch schon vor Corona: Nach § 13 der Straßenverkehrsordnung darf man bei einem defekten oder unbenutzbaren Parkscheinautomaten mit einer ausgelegten Parkscheibe parken - bis zu der auf Schildern oder dem Automaten angegebenen Höchstparkzeit.“ Entsprechende Beschilderungen habe die Stadt an den abgeklebten Automaten angebracht.

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Die Parkscheiben-Pflicht wird auch kontrolliert. Wer ohne Parkscheibe parke oder die Höchstparkdauer überschreitet, muss mit einem Bußgeld zwischen 20 und 40 Euro rechnen, hieß es weiter.

Wie lange die Parkraumbewirtschaftung noch ausgesetzt bleibt, soll die Politik laut Spangardt entscheiden: „Die Verwaltung wird dem Ausschuss für Sicherheit und Ordnung und dem Rat der Stadt vorschlagen, den Status quo zunächst bis zum 31. August aufrecht zu erhalten.“ Der Ausschuss tagt im Übrigen am 17. Juni, der Rat am 25. Juni.

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