Politik im Netz: Debatte um Streaming im Lüner Rat

Kolumne

Dass Live-Streams von politischen Debatten nicht der Standard sind, mag im Internetzeitalter ungewöhnlich klingen. Aber Lünen ist nicht allein und unser Autor auch nicht richtig objektiv.

Lünen

, 10.03.2021, 16:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Um Streaming von politischen Sitzungen dreht sich die Diskussion in Lünen.

Um Streaming von politischen Sitzungen dreht sich die Diskussion in Lünen. © Stadt Lünen

Live-Übertragungen im Internet gehören heute einfach dazu. Nicht erst seit Corona, aber das Thema hat durch die Krise natürlich massiv an Bedeutung gewonnen. Die Übertragung von politischen Debatten ist in Lünen noch nicht selbstverständlich. Und auch wenn es schon einige Städte gibt, bei denen das anders ist, steht die Lippestadt damit nicht alleine da.

Dabei gibt es durchaus viele Stimmen in der Lüner Politik, die das Streaming befürworten. Warum „viele“ in diesem Fall aber nicht reicht, wie Live-Streams in anderen Städte realisiert werden und welche Bedenken es in Lünen gibt, hat meine Kollegin Nora Varga sich einmal angeschaut.

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Leichterer Zugang und mehr Teilhabe

Wenn Sie mich fragen: Streaming von Ratssitzungen wie auch Ausschüssen ist eine gute Chance, vielen Bürgerinnen und Bürgern den Zugang zur Politik zu erleichtern. Jungen Menschen sowieso.

Aber ich muss auch zugeben: Für uns als Journalisten würde dadurch auch vieles bequemer werden, könnten wir doch bequem von der Redaktion oder sogar von zu Hause aus an den Sitzungen, nun, „teilnehmen“. Von daher ist mein Standpunkt in diesem Fall wohl auch nicht wirklich objektiv.

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