Reanimiert: Zeugen retten 66-jährigen Lüner

Auf der Bebelstraße

Ein 66-Jähriger auf einem Fahrrad hat am Montagvormittag auf der Bebelstraße einen medizinischen Notfall erlitten. Zum Glück handelten Zeugen schnell und reanimierten den Lüner. Wegen des Rettungseinsatzes musste die Bebelstraße Ecke Kleine Bebelstraße zwischenzeitlich gesperrt werden.

LÜNEN

, 16.03.2015, 10:58 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der ältere Mann war am Vormittag auf dem Fahrrad unterwegs. Wie Zeugen berichteten, wollte er die Bebelstraße überqueren und kippte dann ohne Fremdeinwirkung um. Die Polizei gehe daher davon aus, dass es sich um einen internistischen Notfall - sprich: Herzinfarkt oder Schlaganfall - gehandelt haben muss, wie Sprecher Kim Ben Freigang gegenüber unserer Redaktion erklärte. Der Mann verletzte sich bei seinem Sturz zusätzlich am Kopf. 

Zum Glück zögerten drei Zeugen nicht lange, sondern leisteten direkt erste Hilfe. Sie versuchten, den Senioren zu reanimieren, und versorgten ihn, bis der Rettungswagen eintraf. Die Zeugen hätten "vorbildlich gehandelt", stellte ein Polizist den Ersthelfern später ein großes Lob aus. Laut Polizeiangaben handelte es sich um einen 37-jährigen Lüner, einen 36-Jährigen aus Dortmund und einen 54-Jährigen aus Bergkamen. 

Zeugen haben "vorbildlich gehandelt"

In der Zentrale ging der Notruf um 10.24 Uhr ein. Als die Sanitäter vor Ort eintrafen, übernahmen sie die Betreuung des Mannes. Gegen 11 Uhr wurde er ins Krankenhaus auf die Intensivstation gebracht. Die Polizei sperrte die Straße für den Rettungseinsatz ab. 

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