Salat ja, Kohl nein - neues Blei-Gutachten für Lünen

Gärten zwischen Aurubis und Stadthafen

Kopfsalat kann man bedenkenlos essen. Auf Grünkohl aber sollten die Kleingärtner in der Nähe des Stadthafens und von Aurubis in Lünen verzichten. Das steht im neuen Gutachten zur Blei-Belastung von Gartengemüse. Darin steht auch, von welchem Gemüse die Hobbygärtner nicht mehr als zwei Portionen pro Woche essen sollen.

LÜNEN

, 10.10.2014, 13:34 Uhr / Lesedauer: 1 min
Grünkohl sollte nicht verzehrt werden, so die Empfehlung des Landes.

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Erstmals liegen die Bleigehalte in der Endivie an allen Messpunkten unterhalb einschlägiger EU-Grenzwerte. Dass wöchentlich nicht mehr als zwei Portionen Endivie verzehrt werden sollen, ist eine vorsorgliche Empfehlung. Sie wird mit der Messung von Arsen begründet. Die Endivienprobe ist am Messpunkt 2 am stärksten belastet und um das zwei- bis dreifache höher als bei handelsüblichem Endiviensalat.

Weil beim Kopfsalat seit zwei Jahren keine Überschreitungen der Bleigehalte festgestellt worden sind, könne er jetzt „bedenkenlos verzehrt werden“.

Einzelne Grünkohl-Proben nordwestlich des Industriekomplexes zwischen Kupferstraße und Datteln-Hamm-Kanal weisen nach Auskunft der Bezirksregierung noch eine erhöhte Blei-Belastung auf. Daher sollte auf den Verzehr verzichtet werden.

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