Sporthalle an der Konrad-Adenauer-Straße: Stützpfeiler stehen - Bilder von der Baustelle

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Die Sanierung der Turnhalle des Lippe-Berufskollegs in Lünen läuft auf Hochtouren. Eine Solaranlage könnte in die Fenster eingebaut werden. Einblicke in die Räume an der Konrad-Adenauer-Straße.

Lünen

, 17.12.2019, 17:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Staubiger Boden, einige Estrichsäcke in der Ecke, nackte Wände und Stahlgerippe hinten an der Wand. Um sich vorzustellen, dass hier bald ein Fitness- und Turnraum entstehen soll, braucht es noch einiges an Fantasie.

Die Bauarbeiten zur Sanierung der Sporthalle des Lippe-Berufskollegs laufen auf Hochtouren. Und obwohl die Räume an der Konrad-Adenauer-Straße noch im Rohbau sind, ist auch einiges schon geschafft.

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Sanierung der Sporthalle des Berufskollegs

Ein Besuch im Rohbau der Sporthalle des Lippe Berufskollegs. Bis Ende 2020 sollen die neuen Räume für Schüler und Sportvereine fertig sein.
17.12.2019
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Zwischenstand im Dezember 2019. Noch ist die Sporthalle des Lippe Berufskollegs ein Rohbau. Die Sanierung soll Ende 2020 abgeschlossen sein. Bisher liegen die Arbeiten laut den Verantwortlichen im Zeitplan. © Matthias Stachelhaus
So soll die Sporthalle aussehen, wenn alles fertig ist.© Matthias Stachelhaus
Begehung der Baustelle mit (v.l.n.r.) Corinna Stork, Sachgebietsleiterin für Hochbaumaßnahmen an Dienstgebäuden des Kreises Unna, Bauleiter Michel Mazucco von Tempel-Bau Nord, Schulleiterin Rita Vonnahme und Lehrerin Katrin Peters, die das Projekt für das Berufskolleg betreut.© Matthias Stachelhaus
Immer wieder parken Fahrzeuge die Baustellenzufahrt an der Dortmunder Straße zu. Projektleiter Stefan König bittet darum, auf das Parkverbot zu achten.© Matthias Stachelhaus
Zwischenstand im Dezember 2019. Noch ist die Sporthalle des Lippe Berufskollegs ein Rohbau. Die Sanierung soll Ende 2020 abgeschlossen sein. Bisher liegen die Arbeiten laut den Verantwortlichen im Zeitplan. © Matthias Stachelhaus
Aus einem ungenutzten Duschraum soll ein neuer Fitnessraum gemacht werden. Noch ist der Raum im Rohbau.© Matthias Stachelhaus
Viel ist noch zu tun. Auch die Duschräume sind noch im Rohbau.© Matthias Stachelhaus
Mit Stützsäulen, sogenannten Abfangungen, wird der Aufbau eines Obergeschosses möglich.© Matthias Stachelhaus
Der Schwingboden und die Prallwände in der Sporthalle sind komplett geschützt. Beide wurden bereits 2011 vom Kreis Unna saniert und sollen noch einige Jahre halten.© Matthias Stachelhaus
Der Schwingboden und die Prallwände in der Sporthalle sind komplett geschützt. Beide wurden bereits 2011 vom Kreis Unna saniert und sollen noch einige Jahre halten.© Matthias Stachelhaus
Die Verschalungen für neue Betonwände stehen. Am Dienstag (17.12.) sollen sie gegossen werden.© Matthias Stachelhaus
Blick vom Dach des Vorbaus der Halle. Hier kommt über dem Eingangsbereich noch ein weiteres Stockwerk hinzu, indem die Technik untergebracht wird.© Matthias Stachelhaus
Zwischenstand im Dezember 2019. Noch ist die Sporthalle des Lippe Berufskollegs ein Rohbau. Die Sanierung soll Ende 2020 abgeschlossen sein. Bisher liegen die Arbeiten laut den Verantwortlichen im Zeitplan. © Matthias Stachelhaus
Blick vom Dach des Vorbaus der Halle. Hier kommt über dem Eingangsbereich noch ein weiteres Stockwerk hinzu, indem die Technik untergebracht wird.© Matthias Stachelhaus
Zwischenstand im Dezember 2019. Noch ist die Sporthalle des Lippe Berufskollegs ein Rohbau. Die Sanierung soll Ende 2020 abgeschlossen sein. Bisher liegen die Arbeiten laut den Verantwortlichen im Zeitplan. © Matthias Stachelhaus
Zwischenstand im Dezember 2019. Noch ist die Sporthalle des Lippe Berufskollegs ein Rohbau. Die Sanierung soll Ende 2020 abgeschlossen sein. Bisher liegen die Arbeiten laut den Verantwortlichen im Zeitplan. © Matthias Stachelhaus

„Die Schadstoffsanierung ist erfolgt, störende Zwischenwände sind entfernt und die Abfangungen (Anm. d. Red. gemeint sind hier Stützpfeiler) sind drin“, sagt Corinna Stork. Die Sachgebietsleiterin für Hochbaumaßnahmen an Dienstgebäuden des Kreises Unna, machte sich am Dienstag (17.12.) ein Bild vom Stand der Dinge.

Technik kommt ins Obergeschoss

„Bis jetzt liegen wir voll im Plan“, so Michel Mazucco, Bauleiter von Tempel-Bau Nord. Die Fundamente für die Stützen habe man rund 50 Zentimeter tiefer ausschachten müssen als gehofft. Kein Beinbruch. Sie sollen später helfen die zweite Etage über dem Eingangsbereich zu tragen. Hier wird die Technik verbaut werden.

Noch am Dienstagnachmittag sollen weitere tragende Wände mit Beton gegossen werden, die Verschalungen dafür stehen schon. Und dann gibt es doch ein Problem. Denn einige Autos versperren die Baustellenzufahrt an der Dortmunder Straße. Trotz Parkverbotsschildern.

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Gießen werden sie trotzdem können. Weil Bauleiter Mazucco seinen eigenen Wagen heute beiseite fahren kann. Ärgerlich sei es trotzdem. „Es wäre wirklich besser, wenn die Leute morgens auf das Parkverbot achten würden“, sagt Stefan König. Er ist Projektleiter und plant die Baustelle beim Kreis.

Eigentlich ungewöhnlich, denn für gewöhnlich werden größere Bauvorhaben an externe Büros vergeben. Der Kreis hat nicht so viele Leute dafür, erklärt Corinna Stork.

Dass das Planen in Eigenregie viele Vorteile habe, sei aber deutlich zu spüren. Kurze Abstimmungswege und man spart sich dadurch erhebliche Honorarkosten. Das Geld kann so in die Umweltsanierung des Gebäudes fließen.

Solaranlage für die Fassade?

Zum Beispiel in eine Photovoltaik-Anlage. Die könnte an der Fassade als durchsichtige Schicht in den Fenstern angebracht werden und die Deckenstrahlheizung umweltgünstig mit Strom versorgen. „Das wird zur Zeit geprüft“, sagt Stork.

Auf das Dach könne man die Solarzellen leider nicht stellen. Die Statik lasse es nicht zu. Energetisch soll das Gebäude die Anforderungen aber auch so schon mehr als erfüllen.

Neben dem neuen Fitnessraum, für den ein ungenutzter Duschraum weicht, werden auch die Umkleiden räumlich neu aufgeteilt. Dafür braucht man dann wieder etwas mehr Vorstellungsvermögen. Es ist ja noch ein Rohbau.

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